International
USA

Trump-Residenz in Mar-a-Lago: Secret Service erschiesst Mann

President Donald Trump's Mar-a-Lago club is seen from Southern Boulevard, Saturday, Jan. 17, 2026, in West Palm Beach, Fla. (AP Photo/Julia Demaree Nikhinson)
Trump
Trumps Residenz in Mar-a-Lago.Bild: keystone

Mann auf Trumps Mar-a-Lago-Anwesen erschossen – das wissen wir bisher

Ein Mann ist in Trumps Anwesen in Mar-a-Lago eingedrungen und dabei vom Secret Service erschossen worden. Er hatte eine Schrotflinte und einen Benzinkanister dabei.
22.02.2026, 15:1422.02.2026, 18:32

Was ist vorgefallen?

Mitten in der Nacht kam es zu Schüssen auf US-Präsident Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida.

An einer Medienkonferenz schilderte Rick Bradshaw, Sheriff von Palm Beach County, den Ablauf so: Gegen 1.30 Uhr habe das Sicherheitspersonal festgestellt, dass eine Person in den inneren Bereich rund um Mar-a-Lago vorgedrungen sei. Anscheinend sei der Verdächtige durch das Nordtor von Mar-a-Lago gefahren, als ein anderes Fahrzeug gerade hinausfuhr.

Ein Deputy und zwei Secret-Service-Agenten hätten den Mann gestellt. Er habe einen Benzinkanister und eine Schrotflinte bei sich gehabt. Der Mann sei aufgefordert worden, beides fallen zu lassen, mit den Worten: «Drop the items!»

Laut Bradshaw stellte er daraufhin den Kanister ab und hob «die Schrotflinte in eine Schussposition». In diesem Moment hätten der Deputy und die beiden Agenten geschossen. Der Mann sei noch vor Ort gestorben. Den Journalistinnen und Journalisten zeigte der Sheriff anschliessend ein Foto der Waffe und des Benzinkanisters.

Mar-a-Lago Pressekonferenz
Der Sheriff zeigte den Journalisten ein Bild der Waffe und des Benzinkanisters (rot im Hintergrund).Bild: Screenshot Sky News

Wer ist der Getötete?

Beim Eindringling soll es sich gemäss dem Sprecher des Secret Service, Anthony Guglielmi, um einen jungen Mann in seinen 20ern handeln. Er stamme er aus North Carolina und seine Familie habe ihn vor einigen Tagen als vermisst gemeldet. Laut US-Medien handelt es sich dabei um den 21-jährigen Austin Tucker Martin.

Gemäss der «New York Post» sei der 21-Jährige ein Künstler, der davon besessen war, Golfplätze zu zeichnen.

Was war sein Motiv?

Das Motiv des Eindringlings ist noch unklar. Laut Guglielmi gehen die Ermittler davon aus, dass er North Carolina verlassen hat und in Richtung Süden gefahren ist, wobei er sich unterwegs eine Schrotflinte besorgt hat. Die Verpackung der Waffe wurde in seinem Fahrzeug gefunden

Das FBI bat Anwohnende, Aufnahmen von Überwachungskameras zu überprüfen, ob verdächtige Personen darauf zu sehen seien. Falls dies der Fall sei, solle man die Behörden informieren.

Was sagt die US-Regierung?

US-Präsident Donald Trump war nicht vor Ort, da er sich zum Zeitpunkt der Tat in Washington befand. Auch seine Frau Melania weilte im Weissen Haus. Eine Reaktion des Präsidenten steht bisher aus.

Regierungssprecherin Karoline Leavitt äusserte sich jedoch auf X und lobte das Vorgehen des Secret Services. Dieser habe eine «verrückte, bewaffnete Person» neutralisiert. Leavitt nutzte die Gelegenheit zudem, um die Demokraten für ihren Shutdown zu kritisieren.

(vro/kma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
US-Präsident Donald Trump auf Staatsbesuch in Grossbritannien
1 / 13
US-Präsident Donald Trump auf Staatsbesuch in Grossbritannien

Der Helikopter mit US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania landet bei Windsor Castle in Grossbritannien.

quelle: keystone / alastair grant
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Demokratische Abgeordnete bezichtigt Trump nach Einsicht in ungeschwärzte Epstein-Files der Lüge
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Mehr als 100'000 protestieren in Italien gegen Meloni
Aus Protest gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sind in Italien am Freitag, 30. Oktober, mehr als 100'000 Menschen auf die Strasse gegangen. Die grössten Kundgebungen gab es in Rom, Mailand, Neapel und Turin.
Vielerorts beteiligten sich – wie bei früheren Demonstrationen in den vergangenen Wochen – wieder Schüler und Studenten. Insgesamt fanden im Rahmen eines landesweiten Protesttags in mehr als 50 Städten Kundgebungen mit insgesamt mehr als 100'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Aus Sorge vor Ausschreitungen waren die Sicherheitskräfte im Grosseinsatz.
Zur Story