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Hörgeräte: Sonova verkauft weniger Hörhilfe-Implantate



Der Hörgerätehersteller Sonova hat im ersten Halbjahr 2015/16 ein solides Ergebnis erzielt. Der Umsatz stieg um 1.3 Prozent auf 1.003 Milliarden Franken. Dabei sank der Absatz von Implantaten, und die Frankenstärke wirkte sich negativ aus.

Der Gewinn vor Amortisationen (EBITA) sank um 9.3 Prozent auf 195.8 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. In Lokalwährungen lag ein leichter Anstieg um 0.7 Prozent drin. Vor Zinsen und Steuern sank der Gewinn per Ende September um 10.3 Prozent auf 182.3 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 157.3 Millionen Franken, ein Minus von 9.4 Prozent.

Der Gruppenumsatz wuchs in Lokalwährungen um 6.7 Prozent. Das Wachstum aus im ersten Halbjahr getätigten und letztjährigen Zukäufen belief sich auf 4.2 Prozent. Organisch betrug das Wachstum 2.6 Prozent.

In der wichtigsten Region Europa, Naher Osten und Afrika stiegen die Verkäufe in Lokalwährungen um 9 Prozent. Wegen des schwachen Euros sank der Umsatzanteil dieser Region allerdings um einen Prozentpunkt auf 42 Prozent.

In den USA stieg der Umsatz in Dollar um 1.9 Prozent. Dabei bremste die anhaltende Schwäche im Geschäft mit den Hörhilfe-Implantaten, die im Innenohr eingepflanzt werden. Ohne die USA kam auf dem amerikanischen Kontinent ein Wachstum von 8.2 Prozent zustande. In Franken litt der Umsatz unter dem Einbruch wichtiger Währungen wie dem brasilianischen Real und dem kanadischen Dollar.

In Australien, Neuseeland, China und Japan erzielte Sonova 11.9 Prozent mehr Umsatz. Der Umsatzanteil dieser Länder blieb bei 11 Prozent stabil. (sda)

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