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10-jähriger afghanischer Junge stirbt bei Panik auf Flüchtlingsboot



Ein zehnjähriger Flüchtlingsjunge aus Afghanistan ist an Bord eines überfüllten Bootes vor der griechische Insel Lesbos erdrückt worden. Unter den 66 Flüchtlingenbrach Panik aus, als sie ein Boot der EU-Grenzschutzbehörde Frontex sahen.

Das berichtete die griechische Nachrichtenagentur ANA am Samstag. Die Menschen hätten Angst gehabt, zurück in die Türkei gebracht zu werden.

Mit an Bord des Bootes seien auch die Eltern und zwei jüngere Schwestern des Jungen gewesen. Die Mutter habe versucht sich umzubringen indem sie ins Wasser sprang, nachdem sie den Tod ihres Sohnes festgestellt hatte, berichtete ANA weiter. Sie sei von der Küstenwache gerettet worden.

Trotz des Abkommens mit der Türkei, das den Flüchtlingsstrom über die Ägäis eindämmen soll, kommen weiterhin Menschen an den griechischen Küsten an. Seit diesem Sommer steigen die Zahlen wieder. Laut der griechischen Nachrichtenagentur kamen bis Samstagmorgen 170 Menschen innerhalb von 24 Stunden auf Lesbos an.

Mindestens vier Flüchtlinge sind in diesem Monat bereits bei dem Versuch, nach Griechenland zu gelangen, ums Leben gekommen. (sda/afp)

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