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Urner Behörden wollen vor Suche nach Vermissten Lage neu beurteilen



Nach einem Steinschlag im Kanton Uri bei Unterschächen wollen die Behörden die Suche nach zwei vermissten Wegbauern am Mittwoch wieder aufnehmen. Zuvor müssen sie jedoch loses Gestein entfernen und die Lage im Abbruchgebiet neu beurteilen.

Bislang gebe es keine Informationen zum Verbleib der Vermissten, sagte ein Mitarbeiter der Urner Kantonspolizei am Mittwochmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. In der Nacht war die Suche im schwer zugänglichen Gebiet unterbrochen worden. Weil der Fels weiterhin instabil war, konnten die Rettungskräfte bislang nicht ins unmittelbare Abbruchgelände.

Gegen 8 Uhr wollen die Behörden des Kantons eine neue Lagebeurteilung vornehmen. Ruedi Huber, Offizier der Urner Kantonspolizei, erklärte dem SRF-Regionaljournal Zentralschweiz, Spezialisten und ein Geologe würden ins Gebiet fliegen, sich oberhalb der Absturzstelle abseilen und lose Steine und Felsen entfernen. Die Suche könne erst danach weitergehen.

Nach Angaben des Polizeibeamten sind 1000 bis 2000 Kubikmeter Fels abgebrochen, auf einer Höhe von 50 bis 60 Metern und einer Breite von 20 bis 30 Metern.

Eine Person gerettet

Beim Felssturz im schwer zugänglichen Gebiet Ruosalp unweit des Klausenpasses wurden am Dienstagnachmittag drei Personen verschüttet. Eine Person konnte sich verletzt selbst befreien. Sie wurde von einem Helikopter in ein Spital geflogen.

Die Vermissten hatten zusammen mit der geretteten Person am Ausbau eines Alpwegs zwischen der Ruosalp und Alplen gearbeitet, als sich der Felsabbruch ereignete. Die Rettungskräfte mussten mit Helikoptern an den Einsatzort geflogen werden.

Die Ruosalp liegt zuhinterst im Bisistal auf fast 1500 Metern über Meer unweit des Klausenpasses. Sie ist sowohl von der Urner Seite wie auch von der Schwyzer Seite erreichbar. (sda)

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