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Stadt Zug testet erste Abstimmung mit digitaler ID



In der Stadt Zug steht eine schweizweite Premiere an: Am 25. Juni wird die erste Blockchain-basierte Abstimmung durchgeführt. Teilnehmen können alle Zugerinnen und Zuger, die eine digitale ID haben. Bis jetzt sind dies rund 200.

Seit vergangenem November können sich die Zugerinnen und Zuger eine digitale Identität zulegen. Seither prüft die Stadt verschiedene Möglichkeiten, was mit der neuen Technologie alles möglich ist.

Ideen gibt es genug, sie reichen vom digitalen Behördengang über das Ausleihen von Büchern bis zum Parkplatz-Management. Am 25. Juni testet die Stadt nun erstmals ein e-Voting mit digitaler Identität, wie die Stadt am Freitag mitteilte.

Abstimmung dauert eine Woche

Diese Abstimmung soll der Stadt wichtige Angaben darüber liefern, ob Persönlichkeitsschutz, Abstimmungsgeheimnis und Sicherheit gewahrt werden - auch wenn mit einer digitalen Identität abgestimmt wird.

Die Fragen, die den Teilnehmenden gestellt werden, zählen deshalb auch nicht als «richtige» Abstimmung. Die Fragen wurden von der Stadt erfunden und können mit Ja oder Nein beantwortet werden. So kann das digitale Stimmvolk etwa entscheiden, ob es das Feuerwerk beim Zuger Seefest gut findet oder nicht.

Gefragt wird unter anderem aber auch, ob die digitale Abstimmung als einfach empfunden wird. Anders als bei «richtigen» Abstimmungen läuft die Zuger Premiere nicht nur an einem einzigen Tag, sondern eine ganze Woche lang. Danach wird die Stadt die Erfahrungen des ersten Handy-Urnengangs auswerten. (sda)

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