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Monsun setzt Tausende Häuser und Tempel in Thailand unter Wasser



Nach heftigem Monsun-Regen sind in Thailand Tausende Dörfer überschwemmt. 20'000 Familien seien betroffen, berichtete die Behörde für Wassermanagement am Dienstag. Betroffen ist auch eine der grössten Touristenattraktionen des Landes, Ayutthaya.

In der alten Königsstadt rund 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bangkok stehen zahlreiche Tempel unter Wasser. In Sukhothai mehr als 400 Kilometer nördlich von Bangkok seien schon fast 7000 Quadratkilometer Land überschwemmt.

Die Wetterbehörde sagte für das Wochenende im Norden des Landes weitere heftige Regenfälle voraus. Die Wasserpegel stiegen weiter, warnte die Behörde. Insgesamt seien 17 der 76 thailändischen Provinzen im Norden und Nordosten und in der Zentralregion betroffen.

Auch der Chao Phraya, der durch die Millionenstadt Bangkok fliesst, könne stellenweise über die Ufer treten, warnte die Behörde. Es dürften aber nur Strassen direkt am Fluss betroffen sein.

2011 hatten verheerende Überschwemmungen in den Aussenbezirken und rund um Bangkok Zehntausende Häuser und zahlreiche Industrieparks vor allem mit ausländischen Fabriken und Betrieben unter Wasser gesetzt. (sda/dpa)

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