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Patientenschützer setzen den Hebel bei Medikationsfehlern an



Wer während einer Behandlung ein falsches Medikament erhält oder dieses nicht richtig dosiert, kämpft danach oft mit schlimmen Folgen. Viele solcher Fälle wären vermeidbar, sagen Patientenschützer. Sie nehmen sowohl Mediziner als auch Betroffene in die Pflicht.

Gemäss Studien sind allein in der Schweiz geschätzte 20'000 Spitalaufenthalte pro Jahr auf medikamentenbedingte Probleme zurückzuführen. Das schreibt die Stiftung Patientensicherheit anlässlich des zweiten internationalen Tags der Patientensicherheit vom Samstag. Die Risiken bei der Anwendung von Medikamenten seien nicht zu unterschätzen.

Falsch dosierte, falsch eingenommene oder verwechselte Medikamente sind laut Patientenschützern in der Hälfte der Fälle die Ursache von sogenannten unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Die Folgen reichen von leichten Gesundheitsstörungen bis zum Tod.

Neben den gesundheitlichen Schäden der Patienten belasteten Medikationsfehler durch ihre Folgekosten auch das Gesundheitssystem, schreibt die Stiftung Patientensicherheit. Solche würden sich zwar trotz aller Sorgfalt nie ganz vermeiden lassen. Dennoch sei das erklärte Ziel, die Risiken bei der Verabreichung von Medikamenten so gering wie möglich zu halten.

Beispielsweise wurden kürzlich alle öffentlichen Apotheken und alle Schweizer Hausärztinnen und Hausärzte mit Gratisexemplaren des Medikamentenplans mit Informationsmaterial eingedeckt. Angesprochen wurden auch die Patientinnen und Patienten selbst. Während der laufenden Woche verteilten Patientenschützer vor 16 Spitälern eine Medikamententasche mit einem Medikamentenplan. (sda)

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