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Versicherungen: Zurich plant Teilabzug aus dem Nahen Osten



Der Versicherungskonzern Zurich Insurance Group zieht sich teilweise aus dem arabischen Raum zurück. Bis zum Ende des kommenden Jahres will das Unternehmen sein Geschäft mit Schadenversicherungen in der arabischen Welt komplett einstellen.

Laut einer Medienmitteilung vom Donnerstag habe die strategische Prüfung einzelner Märkte ergeben, dass das limitierte Wachstumspotenzial die dennoch erforderlichen Investitionen sowie Managementkapazitäten in der Region des Nahen Ostens nicht rechtfertige.

Daher werde der Assekuranz-Konzern bereits ab 30. November kein Neugeschäft für Sachversicherungen mehr in Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emirate zeichnen. Die bestehenden Policen sollen laut Zurich auslaufen.

Die Gesellschaft werde aber alle Verpflichtungen aus den Verträgen, wie etwa die noch ausstehende Schadenszahlungen, erfüllen. Die Bruttoprämien für die Region Mittlerer Osten, die normalerweise mit Afrika zusammen ausgewiesen werden, betrugen in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres rund 300 Millionen Dollar.

Das Geschäft mit Lebensversicherungen will Zurich allerdings fortführen und neue Rückversicherungsverträge sollen ebenfalls über die Niederlassungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman, Kuwait, Katar, Bahrain und Libanon angeboten werden. (sda)

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