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Ausschreitungen bei Protesten gegen Brasiliens neuen Staatschef



Nach zunächst friedlichen Protesten gegen Brasiliens neuen Präsidenten Michel Temer ist es in São Paulo zu Ausschreitungen gekommen. Neun Menschen wurden festgenommen.

Die Polizei sei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen vermummte Demonstranten vorgegangen, die die Beamten mit Steinen und Brandsätzen angegriffen hätten, berichteten örtliche Medien am Sonntagabend (Ortszeit).

Die Demonstranten forderten den Rücktritt Temers sowie Neuwahlen. Zu dem Protest in Brasiliens grösster Stadt (rund zwölf Millionen Einwohner) hatten linke Gruppierungen aufgerufen. Sie sprachen von bis zu 100'000 Teilnehmern, die Polizei nannte keine Zahlen. Kundgebungen gab es auch in Rio de Janeiro, Curitiba und Salvador da Bahia, wie das Portal «O Globo» berichtete.

Temer ist der Nachfolger der linken Präsidentin Dilma Rousseff, die am vergangenen Mittwoch vom Senat ihres Amtes enthoben worden war. Ihr waren Trickserien zur Schönung des Staatsdefizits vorgeworfen worden. Der bisherige Vizepräsident will das fünftgrösste Land der Welt mit einer liberal-konservativen Regierung bis zur nächsten Wahl Ende 2018 führen. (sda/dpa)

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