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Startenor Johan Botha nach langer Krankheit mit 51 gestorben



Der südafrikanisch-österreichische Startenor Johan Botha ist nach langer Erkrankung am Donnerstag mit 51 Jahren gestorben. «Heute in den frühen Morgenstunden hat Johan Botha den Kampf gegen seine schwere Krankheit endgültig verloren», teilte sein Management mit.

Der Sänger musste zuletzt wegen seines schlechten Gesundheitszustands zahlreiche Auftritte, etwa bei den Osterfestspielen in Salzburg oder an der Wiener Staatsoper absagen. Erst im Juni feierte er mit der Rolle des Siegmund in Richard Wagners «Walküre» in Budapest seine Rückkehr auf die Bühne. Im Herbst hätte Botha mit «Turandot» und «Aida» wieder in der Wiener Staatsoper auftreten sollen.

Botha wurde 1965 in Rustenburg in Südafrika geboren. Nach einem Studium in seiner Heimat kam er 1990 nach Europa und begann seine Karriere. Er gastierte an allen Berliner Opernhäusern, den Staatsopern in Dresden, Hamburg und München.

Seit seinem Debüt an der Wiener Staatsoper 1996 war er mit dem Haus eng verbunden. Seit fast 20 Jahren trat Botha auch regelmässig an der Metropolitan Opera in New York auf. Im Sommer 2010 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen. Er sang alle grossen Partien seines Fachs, darunter in «Fidelio», «Tannhäuser», «Parsifal», «Tosca» und «Otello». (sda/dpa)

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