Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Erdrutsch auf Müllkippe in Äthiopien tötet 46 Personen



Bei einem Erdrutsch auf einer Müllkippe in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba sind gemäss Stadtpräsident Diriba Kuma 46 Personen ums Leben gekommen. Zahlreiche Gebäude und Hütten wurden verschüttet.

Die Helfer vermuteten weitere Opfer unter den Müllmassen. Anwohner sollten nun umgesiedelt werden, kündigte Kuma am Sonntag an.

Auf der Müllkippe Koshe wird seit mehr als 50 Jahren der Abfall Addis Abebas gelagert. Für einige Jahre war sie stillgelegt, wurde aber kürzlich wieder in Betrieb genommen, weil Bauern eine geplante Deponie in ihrer Region blockiert hatten.

Das Unglück ereignete sich am Samstagabend. Der Erdrutsch an der Müllkippe zerstörte mehr als 30 Häuser. Unter den Toten seien Personen, die den Müll nach brauchbaren Dingen durchsucht hätten, sagte Behördensprecherin Dagmawit Moges.

Bagger suchen nach Verschütteten

Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass sich offenbar ein Teil eines Müllbergs gelöst hatte. Mehrere ärmliche Hütten auf der Müllkippe Koshe und in einem angrenzenden Armenviertel wurden verschüttet. Aus dem Müll ragten Bauteile der zerstörten Hütten hervor.

Mit sechs Baggern wurde am Sonntag nach möglichen weiteren Verschütteten gesucht. Die Polizei musste Schaulustige von der Müllkippe fernhalten.

Koshe bedeutet in der Landessprache «Schmutz». Die Stadtverwaltung baut derzeit nach Angaben ihrer Sprecherin eine neue Müllkippe für die rasant wachsende Hauptstadt, in der bereits vier Millionen Menschen leben. (sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen