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Anti-Mafia-Gebetswache

Papst Franziskus betet mit Angehörigen von Mafia-Opfern



Papst Franziskus hat ein Zeichen gegen das organisierte Verbrechen in Italien gesetzt und für die Opfer der Mafia gebetet. Franziskus kam am Freitag unweit des Vatikans mit Mafia-Geschädigten und mit Angehörigen von Menschen zusammen, die von Mafiosi ermordet wurden.

Mit diesem Treffen in der römischen Pfarrei Gregorio VII unterstützt das Oberhaupt der katholischen Kirche den aktiven Kampf gegen die Mafia und zeigt Solidarität mit den Opfern. Organisiert wurde die Begegnung von dem überaus engagierten italienischen Anti-Mafia-Verband «Libera», der von dem Priester Luigi Ciotti ins Leben gerufen wurde und geleitet wird.

Bei dem Treffen hielten etwa 900 Menschen aus ganz Italien in der Kirche der Pfarrei eine Anti-Mafia-Gebetswache ab, wie Radio Vatikan berichtete. Mit dabei war auch Maria Falcone, die Schwester des prominenten, 1992 ermordeten Anti-Mafia-Richters Giovanni Falcone. (sza/sda)

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