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ESC: Favorit Schweden macht das Rennen



Schweden ist der Gewinner des 60. Eurovision Song Contests. Sänger Måns Zelmerlöw holte sich Samstagnacht in der Wiener Stadthalle letztlich klar den Titel mit seinem Song «Heroes».

Damit siegte das skandinavische Land in der Nacht auf Sonntag zum sechsten Mal bei dem traditionsreichen Liederwettbewerb, den es seit 1956 gibt. Der ESC wird somit 2016 wahrscheinlich in Stockholm ausgetragen, wenn sich das Siegerland für seine Hauptstadt entscheidet. Auf den zweiten Platz kam Russlands Vertreterin Polina Gagarina vor dem Italien-Trio Il Volo auf Platz drei.

epa04764550 Mans Zelmerloew representing Sweden reacts to a vote during the Grand Final of the 60th annual Eurovision Song Contest (ESC) at the Wiener Stadthalle in Vienna, Austria, 23 May 2015. There are 27 finalists from as many countries competing in the grand final.  EPA/GEORG HOCHMUTH

Grosse Freude bei den Siegern aus Schweden. Bild: EPA/APA

Norwegen, das vom Duo Mørland & Debrah Scarlett mit der Basler Sängerin Debrah Scarlett im Final vertreten wurde, kam auf Platz 8. Scarlett, die eigentlich Joanna Deborah Bussinger heisst, hat einen Schweizer Vater und eine norwegische Mutter; sie wuchs – abgesehen von wenigen Jahren in Norwegen – in der Schweiz auf. Für Norwegen entdeckt wurde sie vom Sänger Mørland, nachdem sie auf Veranlassung ihrer Mutter bei der Castingshow «The Voice of Norway» mitgemacht hatte.

Deutschland holte in Wien null Punkte und teilte sich mit Gastgeber Österreich den letzten Platz. 27 Lieder – so viele wie noch nie – konkurrierten beim grossen Finale in der Wiener Stadthalle um den Sieg. Erstmals war auch Australien als Ehrengast eingeladen. Mit dem Sieg ist kein Geld, sondern nur eine Trophäe verbunden – ausserdem die ESC-Austragung im Folgejahr.

Beim ESC 2014 hatte die bärtige Dragqueen Conchita Wurst mit der pompösen Popballade «Rise Like A Phoenix gewonnen, 2013 die Dänin Emmelie de Forest («Teardrops»).

ESC, die grosse Finalistenparade

25 Millionen Euro

Die Show 2015 war im Vergleich zu einigen Ausgaben in Vorjahren eher klein gehalten, vor etwa 10'000 Zuschauern. Laut ORF kostete das ganze Spektakel etwa 25 Millionen Euro.

Mit einer spektakulären Licht- und Musikshow begann das gut dreistündige TV-Spektakel. Conchita Wurst schwebte bei der Show-Eröffnung, sang das Motto-Lied «Building Bridges» (Brücken bauen). Auch die Moderatorinnen sangen.

Die Violinistin Lidia Baich erinnerte mit Tönen von Udo Jürgens' «Merci Chérie» an den ersten österreichischen Grand-Prix-Sieg von 1966, was dann in das Siegerlied «Rise Like A Phoenix» von 2014 überging.

Drei Moderatorinnen 

Geschätzt etwa 100 Millionen Zuschauer verfolgten die Finalshow vor dem Bildschirm. Die drei Moderatorinnen Arabella Kiesbauer (46), Alice Tumler (36) und Mirja Weichselbraun (33) führten kühl-charmant durch die Show, blieben aber weniger lustig als etwa vor zwei Jahren in Schweden die Komikerin Petra Mede oder auch Anke Engelke 2011.

Vorjahressiegerin Conchita, hinter der der Sänger Tom Neuwirth steckt, führte Interviews mit den Teilnehmern im sogenannten Green Room (Aufenthaltsbereich) und sang auch zwei neue Lieder.

Insgesamt 40 Länder nahmen am ESC 2015 in der österreichischen Hauptstadt teil. 13 Teilnehmer schieden in den Halbfinals am Dienstag und Donnerstag aus, darunter Dänemark, die Niederlande und die Schweiz. Die Punkte der Länder setzen sich 50:50 aus der Zuschauerabstimmung und der Wertung einer Fachjury zusammen.

Der 61. Eurovision Song Contest soll nach vorläufigen Angaben der Veranstalter von der European Broadcasting Union (EBU) am 14. Mai 2016 über die Bühne gehen, die Halbfinale wären dann am 10. und 12. Mai. (feb/sda/dpa)

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