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Nairy Baghramian im Haus Konstruktiv in Zürich



Die iranische Künstlerin Nairy Baghramian hat den diesjährigen Zurich Art Prize gewonnen. Ihre damit verbundene Ausstellung im Haus Konstruktiv wird am 27. Oktober eröffnet. Sie dauert bis 15. Januar.

Die 1971 in Isfahan geborene und in Berlin lebende Künstlerin Nairy Baghramian geniesst seit ihrer Ausstellung von 2006 in der Kunsthalle Basel internationales Ansehen. Ihre skulpturalen Installationen, ihre Objekte, Fotografien und andere Arbeiten waren seither auch in Baden-Baden, Mannheim und London zu sehen.

Mit ihrer Zürcher Ausstellung «Scruff of the Neck (Supplements)», etwa «Nackenfalte (Ergänzungen)», setzt Baghramian ihre diesjährige Schau in der Londoner Marian Goodman Gallery fort, wie das Haus Konstruktiv schreibt.

Sogar die Einladungskarte und das Ausstellungsplakat hat die Künstlerin selbst gestaltet. Zu sehen ist ein Hundefressnapf aus hochglanzpoliertem Edelstahl. In der kühl anmutenden Präsentation deutet sich eine Kontextverschiebung an: Den handelsüblichen Gebrauchsgegenstand inszeniert die Künstlerin als Designobjekt.

Im Haus Konstruktiv trifft man auf eine raumgreifende Installation, bestehend aus sechs grossformatigen, organisch geformten Gipsplastiken. Ihre Gestalt erinnert an Brücken und Prothesen, wie sie in der Zahnmedizin zum Einsatz kommen.

In einem anderen Raum zeigt Baghramian mit «Treat (Marrowbone)» (2016) eine in Wachs gegossene Nachbildung eines herkömmlichen Hundekauknochens, wie er zur Zahnpflege und Erziehung von Hunden verwendet wird. Des weiteren sind Werke aus unterschiedlichsten Materialien im Grenzbereich zwischen Kunst und Design zu sehen. (sda)

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