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Raumsonde stürzt am Freitag kontrolliert auf Komet Tschuri ab



Seit mehr als zwei Jahren umkreist die ESA-Sonde Rosetta den Kometen Tschuri - mit an Bord das an der Uni Bern entwickelte Messgerät Rosina, das Tschuri ausführlich «beschnuppert» hat. Am frühen Freitagnachmittag sendet Rosetta ihr letztes Lebenszeichen.

Zum krönenden Abschluss soll die Sonde ihrem Kometen so nahe kommen wie nie zuvor - und auf ihm zerschellen. Der Empfang des letzten Signals wird im Europäischen Raumflugkontrollzentrum in Darmstadt gegen 13.20 Uhr erwartet, bevor Rosetta für immer verstummt.

Mit einer Liveschaltung auf Grossleinwand zum ESA-Kontrollzentrum fiebern auch die Forscher an der Universität Bern mit. Sie haben für den Freitagmittag zum öffentlichen Rosetta-Finale in das Physikalische Institut geladen, wo die Wartezeit mit Kurzvorträgen und Wettbewerben verkürzt wird.

Astrophysikerin und Rosina-Projektleiterin Kathrin Altwegg verfolgt das Finale mit einem «lachenden und einem weinenden Auge», wie sie im Vorfeld der Nachrichtenagentur sda erklärt hatte. Die Bruchlandung auf dem Kometen sei der passende Abschluss für die «grossartige» Mission.

Während Altwegg «quasi zusammen mit Rosetta in Pension» geht, werden die Daten, welche die Sonde in den letzten Wochen und Tagen ihrer Existenz gesammelt hat, die Wissenschaftler noch Jahre beschäftigen.

Die Raumsonde war bereits im März 2004 ins All gestartet, um den Kometen 67P/Tschurjomov-Gerasimenko - kurz «Tschuri» - zu erforschen. Ihr Ziel erreichte Rosetta zehn Jahre später und umkreiste nun während der letzten zehn Jahren den Himmelskörper, der die Form einer Gummiente hat. (sda)

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