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Walliser CVP nach Affäre um Yannick Buttet «zutiefst schockiert»



Nach den Enthüllungen über den Walliser CVP-Nationalrat Yannick Buttet zeigt sich seine Kantonalpartei «zutiefst schockiert». Ein Parteiausschluss ist aber kein Thema. Die CVP Schweiz hat Buttet als Vize-Präsidenten suspendiert.

Als «zutiefst schockiert» zeigte sich am Donnerstag der Präsident der CVP des französischsprachigen Wallis, Serge Métrailler. «Das im Artikel beschriebene Verhalten passt nicht zum Eindruck, den ich von Yannick Buttet habe und ich kenne ihn seit langem», sagte Métrailler der Nachrichtenagentur sda.

Er habe nie ein solches Verhalten von Buttet wahrgenommen, hielt der Präsident der CVP des französischsprachigen Wallis weiter fest. Sollte das im Artikel der Zeitung «Le Temps» beschriebene unangemessene Verhalten gegenüber Frauen zutreffen, so sei dies «unentschuldbar», sagte Métrailler. Dabei spiele die politische Zugehörigkeit keine Rolle.

Derzeit sei ein Ausschluss von Yannick Buttet aus der CVP aber kein Thema, das habe sich auch nach der Suspendierung aus dem Vizepräsidium der CVP Schweiz nicht geändert. Métrailler betonte zudem, dass für Buttet die Unschuldsvermutung gelte.

Die CVP Schweiz hatte Buttet wegen «inakzeptabler Übergriffe» per sofort als Vize-Präsidenten suspendiert. Der Entscheid fiel am Donnerstag, nachdem Buttet die Partei am Mittwoch über ein gegen ihn eingeleitetes Strafverfahren informiert hatte. soll eine Frau gestalkt und damit den Polizeieinsatz ausgelöst haben.

Gemäss der Westschweizer Tageszeitung «Le Temps» soll Buttet so lange geklingelt haben, bis die Frau, die alleine mit ihren Kindern zu Hause war, die Polizei rief. Der Politiker sagte Westschweizer Medien, er habe eine Ehekrise durchgemacht, die sein Urteilsvermögen und sein Verhalten beeinflusst habe.

Er wisse, dass er sich in dieser Zeit häufig alkoholisiert Personen auf eine Art genähert habe, welche diese als störend oder verletzend hätten empfinden können. (sda)

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