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Mindestens zwölf Tote bei Hotelbrand in Georgien



Bei einem Feuer in einem Luxushotel mit 22 Etagen im georgischen Badeort Batumi am Schwarzen Meer sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Die Brandopfer starben an einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Weitere 21 Menschen seien mit teils schweren Verletzungen in die umliegenden Spitäler gebracht worden, sagte Innenminister Georgi Gacharija nach Angaben der russischen Agentur Interfax. Unter den Toten war ein iranischer Staatsbürger, unter den Verletzten befanden sich neben einem Israeli auch mehrere türkische Hotelgäste.

An den Löscharbeiten waren laut Innenministerium mehr als hundert Feuerwehrleute beteiligt. Die starke Rauchentwicklung hatte die Evakuierung des 22-stöckigen Gebäudes erschwert.

Das betroffene Hotel «Leo Grand» in der Nähe der Grenze zur Türkei war erst 2015 eröffnet worden. Für das Wochenende war im Hotel der gehobenen Klasse die Wahl der «Miss Georgien 2017» vorgesehen gewesen. Wie es hiess, waren die Teilnehmer dieser Show nicht unter den Opfern des Brandes.

Über die Brandursache lagen keine Angaben vor. Innenminister Gacharija wies darauf hin, dass beim Bau des Hotels offenbar gegen Brandschutzbestimmungen verstossen wurde. Unter anderem habe es am Gebäude keine Feuertreppen gegeben.

Ministerpräsident Georgi Kwirikaschwili, der auf dem Rückweg aus Brüssel in Batumi zwischengelandet war, kündigte eine strenge Bestrafung aller Schuldigen dieser Katastrophe an. (sda/afp/dpa)

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