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Das Drama des AirAsia-Flugs QZ8501
quelle: epa/epa / wallace woon
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Schlamm und schlechte Sicht

Taucher unterbrechen Suche nach AirAsia-Absturzopfern



Bei der Suche nach Opfern der vor einer Woche abgestürzten AirAsia-Passagiermaschine machen die Einsatzkräfte kaum Fortschritte: Am Sonntag erschwerten Schlamm und schlechte Sicht ihre Arbeit. Die Bergungskräfte stellten ihre Tauchgänge vorläufig ein.

Für die Bergung der Leichen und die Identifizierung der Toten werden diese Verzögerungen zu einem immer grösseren Problem. In den warmen Gewässern um die Absturzstelle vor Borneo würden die Leichen sehr schnell verwesen, sagte Suyadi Supriyadi vom Rettungsteam der indonesischen Streitkräfte. Sobald die Leichen verwest seien, werde es sehr schwierig, sie zu identifizieren.

Insgesamt zogen die Helfer nach Angaben von Sulistyo mittlerweile 34 Leichen aus dem Wasser. Es wird vermutet, dass die meisten Toten noch im Rumpf der Maschine sind.

Die Leichen werden sofort nach der Bergung ins indonesische Surabaya geflogen, wo Gerichtsmediziner rund um die Uhr an der Identifizierung arbeiten, erklärte Brigadegeneral Arthur Tampi von der indonesischen Polizei.

Triebwerke vereist?

Der Airbus A320 war am vergangenen Sonntag mit 162 Menschen an Bord auf dem Flug von Surabaya auf Java nach Singapur 40 Minuten nach dem Start vom Radarschirm verschwunden. In der Region herrschte schlechtes Wetter. Dies könnte nach Einschätzung von Meteorologen zum Absturz des AirAsia-Flugzeugs in der Java-See geführt haben.

Die Witterungsbedingungen seien wahrscheinlich der «auslösende Faktor» des Unglücks gewesen, teilte die indonesische Wetterbehörde am Wochenende mit. Womöglich könnten die Triebwerke der Passagiermaschine vereist und dadurch beschädigt worden sein. Dies sei aber nur eine denkbare Folge des Sturms, der während des Absturzes registriert wurde, hiess es in einer ersten Analyse der Behörde. (sda/dpa/afp)

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