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Google fördert Medienprojekte von AZ Digital und Le Temps



Google kündigt die nächste millionenschwere Förderrunde aus seinem Medien-Innovationsfonds an. Zwei der Projekte stammen aus der Schweiz.

Google wird aus seinem Innovationsfonds für Medien in der zweiten Runde 24 Millionen Euro an 124 Projekte aus 25 europäischen Ländern ausschütten. Aus der Schweiz erhalten die Projekte von AZ Digital (AZ Zeitungen) und Le Temps (Ringier) Fördergelder. Sie werden mit insgesamt 245'000 Euro unterstützt.

«Digital News Initiative»

Beim Projekt «Kolibri» von AZ Medien Digital geht es um eine Plattform, mit welcher basierend auf dem Programmierstandard AMP (Accelerated Mobile Pages) schnell und einfach neue mobile Apps für Smartphones erstellt werden können. Das Projekt von Le Temps wiederum zielt darauf ab, gute und aussergewöhnliche Artikel bei Bedarf schneller zu finden und sie wieder zu veröffentlichen.

Die Aktion von Google ist Teil der «Digital News Initiative» (DNI), für die der Internetkonzern insgesamt einen Fördertopf von 150 Millionen Euro eingerichtet hatte. Insgesamt wurden laut Google bisher 51 Millionen Euro ausgeschüttet.

Google wird von Teilen der Medienbranche vorgeworfen, mit seiner Suchmaschine und dem Angebot Google News das Geschäft der Verlage auszuhöhlen.

Konkurrenz zu Facebook

In der ersten Runde der DNI-Förderung startete Google die separate Darstellung von Nachrichtenseiten in der Google-Suche, die sich als AMP besonders schnell auf einem Smartphone laden. Mit dem offenen technischen Standard, der für eine vierfache Ladegeschwindigkeit sorgen soll, tritt Google unter anderem gegen die «Instant Articles» des Wettbewerbers Facebook an.

Die Technologie AMP wird auch auf Werbung im Umfeld der Inhalte ausgeweitet. Laut Google liegt die durchschnittliche Ladezeit bei 0.7 Sekunden, und es müssen zehn Mal weniger Daten übermittelt werden.

Die ursprünglich vor allem für Smartphones gedachte AMP-Technologie wird inzwischen zum Beispiel auch von der Handelsplattform eBay eingesetzt, um die Anzeige der Seiten zu beschleunigen. Insgesamt seien bisher 600 Millionen Dokumente auf 700'000 Domains als AMP-Seiten gespeichert worden. (sda/dpa)

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