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Bundesratswahlen: Der Baselbieter Thomas de Courten soll Bundesrat werden



Die Baselbieter Nationalrat Thomas de Courten ist von der Parteileitung der kantonalen SVP als Kandidat für die Bundesratswahlen nominiert worden. Der 49-jährige Betriebsökonom gehört seit 2011 dem Nationalrat an.

Die SVP Baselland teilte am Freitag mit, de Courten sei schon früher bei der SVP Schweiz als Kandidat für das Bundesratsamt gemeldet worden. Die Parteileitung habe am Donnerstagabend die Nomination bestätigt.

De Courten erfüllt nach Meinung der SVP Baselland das Anforderungsprofil für das Amt eines Bundesrates in «persönlicher, fachlicher und politischer Hinsicht». Er habe bisher Geradlinigkeit, Leistungs- und Dienstbereitschaft , Belastbarkeit und Beharrlichkeit bewiesen.

De Courten gehörte in der letzten Legislatur der nationalrätlichen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit an. Der in Rünenberg wohnhafte Politiker sass von März 2003 bis Dezember 2011 im Baselbieter Landrat. Während vier Jahren präsidierte er die SVP-Fraktion.

Seit mehr als 100 Jahren nicht mehr im Bundesrat

In Baselland war er als Leiter der Wirtschaftsförderung tätig und ist nun selbständiger Unternehmer. Er ist Vater von drei Kindern.

Die SVP Baselland weist darauf hin, dass de Courten bei den letzten Wahlen das beste Resultat der bürgerlichen Kandidaten erhalten habe. Somit habe er einen Rückhalt in der Bevölkerung.

Das Baselbiet habe nach mehr als 100 Jahren Anspruch auf eine Vertretung im Bundesrat, heisst es weiter. Der einzige Bundesrat aus dem Kanton Baselland war der freisinnige Emil Frey aus Arlesheim, der zwischen 1890 und 1897 in der Landesregierung sass. (sda)

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