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Franziskus als erster Papst zu Besuch in Myanmar gelandet



Als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche ist Papst Franziskus zu einem Besuch in Myanmar eingetroffen. Der Papst landete mit seiner Sondermaschine auf dem internationalen Flughafen von Rangun, der früheren Hauptstadt des Landes.

Das buddhistische Land in Südostasien ist erste Station einer siebentägigen Reise, die den Pontifex auch in den Nachbarstaat Bangladesch führen wird. In beiden Ländern gibt es nur eine kleine katholische Minderheit.

Überschattet wird der Besuch von der Krise um die muslimische Minderheit der Rohingya. Aus Furcht vor Verfolgung sind seit dem Sommer mehr als 600'000 Muslime aus Myanmar nach Bangladesch geflohen. Franziskus hat sich bereits mehrmals besorgt über die Verfolgung der Rohingya geäussert.

Auf dem Programm steht am Dienstag unter anderem ein Treffen mit der faktischen Regierungschefin Aung San Suu Kyi. Die Friedensnobelpreisträgerin steht wegen des Vorgehens von Myanmars Sicherheitskräften gegen die Rohingya international schwer in der Kritik.

Auch mit dem Armeechef Min Aung Hlaing wird Franziskus zusammenkommen. Das private Treffen mit dem Armeechef war auf Empfehlung des Erzbischofs von Rangun in die Wege geleitet worden.

Am Donnerstag reist der Papst weiter nach Bangladesch und trifft sich am folgenden Tag mit einer kleinen Gruppe von Rohingya-Flüchtlingen. (sda/dpa/afp)

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