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Flüchtlings-Boot mit gegen 100 Passagieren vor Bangladesch gesunken



Vor der Küste Bangladeschs ist ein Boot mit Flüchtlingen der muslimischen Rohingya-Minderheit aus Myanmar gesunken. Mindestens zwei Menschen seien ums Leben gekommen, teilten die Behörden am späten Sonntagabend mit. Dutzende wurden vermisst.

Nach Angaben von Küstenwache und Grenzbeamten waren rund hundert Menschen an Bord, das Schiff sei damit überfüllt gewesen. Es waren etwa 40 erwachsene Rohingya-Flüchtlinge an Bord, die übrigen seien Kinder gewesen.

Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge an der Mündung des Flusses Naf im Grenzgebiet zwischen Myanmar und Bangladesch. Beamten der Küstenwache und des Grenzschutzes in Bangladesch zufolge wurde rund ein Dutzend Menschen gerettet. Es sei eine Such- und Rettungsaktion eingeleitet worden.

Ein Grenzbeamter aus Bangladesch, Abdul Jalil, sagte der Nachrichtenagentur AFP, möglicherweise seien einige der Flüchtlinge an die nahegelegene Küste des Bundesstaats Rakhine in Myanmar geschwommen. Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf einen Überlebenden, das Boot sei wegen schlechten Wetters gesunken. (sda/afp)

Das ganze Ausmass der Rohingya-Verzweiflung

Video: Angelina Graf

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