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Spreng- oder Brandsatz nahe Potsdamer Weihnachtsmarkt entschärft



Nahe einem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt von Potsdam ist am Freitag ein Paket gefunden worden - offensichtlich mit einem Spreng- oder Brandsatz. Die Polizei entschärfte den verdächtigen Gegenstand.

Medien berichteten von einem Knall. Der betroffene Bereich - darunter der Weihnachtsmarkt und zahlreiche Geschäfte - wurde geräumt, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Von einer Terrorlage war zunächst nicht die Rede.

In dem Paket war zuvor durch Spezialkräfte der Bundespolizei ein «Gefahrenstoff» festgestellt worden. Die Polizei sprach in dem Zusammenhang von einer «Unkonventionellen Spreng- oder Brandvorrichtung». Dieser Begriff wird häufig für eine Bombe benutzt.

Das Paket war am Nachmittag laut einem Bericht der «Potsdamer Neuesten Nachrichten» (PNN) von einem Boten bei einer Apotheke abgegeben worden. Der Apothekeninhaber sagte den PNN, beim Auspacken habe man gemerkt, «dass da so komische Drähte herausguckten».

Daraufhin sei das Paket sofort aus der Apotheke getragen worden und man habe die Polizei informiert. Die Polizei sperrte vorsorglich einen Bereich um den Fundort ab. Sie informierte auf Twitter über das Geschehen.

Hohe Sicherheitsvorkehrungen

Anfang der Woche waren in Deutschland zahlreiche Weihnachtsmärkte eröffnet worden. Der traditionelle Weihnachtsmarkt «Blauer Lichterglanz» findet alljährlich in der Potsdamer Innenstadt statt. Er erstreckt sich entlang der Brandenburger Strasse bis zum Luisenplatz, nahe des Schlossparks Sanssouci.

Die Sicherheitsvorkehrungen waren nach dem Attentat auf einen Berliner Weihnachtsmarkt vor fast einem Jahr deutschlandweit verschärft worden. In vielen Städten wurden Betonbarrieren aufgestellt. Gleichzeitig appellierten Politiker an die Menschen, sich durch die Terrorbedrohung nicht einschüchtern zu lassen.

Am 19. Dezember 2016 war der Attentäter Anis Amri mit einem entführten Lastwagen in den Markt an der Berliner Gedächtniskirche gefahren. Er tötete 12 Menschen und verletzte mehr als 70. (sda/dpa/afp)

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