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Kreditkarten: Bei Kreditkarten Sparpotential von mehreren hundert Franken



Wer die Gebühren und die Leistungen von Kredit- oder Prepaidkarten vergleicht, kann im Verlauf von zwei Jahren hunderte von Franken sparen. Das ergibt der aktuelle Vergleich von rund 170 Kreditkarten, den der Finanzvergleichsdienst Moneyland am Mittwoch vorlegte.

Ein Vergleich lohnt sich gerade im Hinblick auf die Sommerferien im Ausland. Denn: «Mit der falschen Karte wird der Urlaub teurer», heisst es in der Mitteilung. Dabei gelte es vor allem die Gebührenerhöhungen im Blick zu haben, die die Kreditkartenherausgeber seit letztem Sommer zu Lasten der Konsumenten eingeführt haben.

So haben mehrere Herausgeber die Bearbeitungsgebühren für Fremdwährungen erhöht. Ausserdem verlangten mehrere Kreditkartenfirmen für Transaktionen im Ausland in Schweizer Franken eine Bearbeitungsgebühr, heisst es in der Mitteilung. Bei der Wahl der Kreditkarte gelte es, neben den Gebühren auch die Leistungen der einzelnen Karten zu vergleichen.

Fazit des Vergleichs ist, dass für Gelegenheitsnutzer der Unterschied von der teuersten zu günstigsten Kreditkarte für die ersten zwei Jahre mehr als 1700 Franken betragen kann. Selbst wenn Platinum-Karten nicht berücksichtigt werden, betrage das Sparpotential immer noch rund 500 Franken.

Noch grösser ist das Sparpotenzial für Vielnutzer: Für sie beträgt der Unterschied zwischen der teuersten und der günstigsten Karte für die ersten zwei Jahre mehr als 1900 Franken.

Immer in Landeswährung zahlen

Darüber hinaus zählt Moneyland in der Mitteilung einige Faustregeln auf für den Umgang mit Kredit- und Prepaidkarten. «Um ein Gebührenfiasko zu verhindern», sollten Kunden im Ausland «unter keinen Umständen in Schweizer Franken zahlen», sondern immer in der Landeswährung, heisst es.

Zudem sollten Konsumenten weder im In- noch im Ausland Bargeld mit der Kreditkarte beziehen, sondern dafür die Debitkarte verwenden. Für Einkäufe in Fremdwährungen gelte die Faustregel, dass kleinere Beträge mit der Kreditkarte und grössere mit der Debitkarte bezahlt werden.

Allgemein gelte es festzuhalten, «dass es für jedes Nutzungsprofil eine Kreditkarte gibt, die noch preiswerter als die günstigste Prepaidkarte ist». Damit räumt der Vergleichsdienst mit der weitverbreiteten Ansicht auf, dass Prepaidkarten besonders günstig seien.

Moneyland gibt an, dass die Mehrheit der Kreditkartenherausgeber seit dem 1. Juli 2016 den höchstmöglichen Zinssatz von 12 Prozent verrechnet. Aufgrund dieser hohen Kreditzinsen empfiehlt der Vergleichsdienst, Kreditkarten-Rechnungen immer sofort zu begleichen oder direkt ein Lastschriftverfahren einzurichten.

http://www.moneyland.ch/de/kreditkarten-vergleich (sda)

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