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Indonesien: Mindestens vier Tote bei Bombenexplosionen in Jakarta



Bei mehreren Bombenexplosionen nahe eines Einkaufszentrums in der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind am Donnerstag mindestens vier Menschen getötet worden. Präsident Joko Widodo sprach von Terroranschlägen und rief die Bevölkerung zur Ruhe auf.

Bei den Anschlägen wurden laut Behörden drei Zivilpersonen und ein Polizist getötet. Nach den Detonationen waren auch Schüsse zu hören. Die Täter seien auf der Flucht, erklärte die Polizei.

Mindestens sechs Detonationen waren nahe dem Einkaufszentrum Sarinah im Zentrum Jakartas zu hören gewesen. Eine Polizeistation wurde beschädigt. Ein Augenzeuge berichtete, ein bewaffneter Täter habe ausserdem vor einem Café gegenüber dem Einkaufszentrum das Feuer eröffnet.

Es war unklar, wer hinter dem Anschlag stecken könnte. Erst vor wenigen Wochen waren in Indonesien nach einer Drohung gegen den Flughafen von Jakarta die Sicherheitsvorkehrungen erhöht worden.

Das Land, in dem weltweit zahlenmässig die meisten Muslime leben, war in den Jahren 2000 bis 2009 Ziel mehrerer schwerer Bombenanschläge. Allein bei einem Attentat auf der Ferieninsel Bali wurden im Jahr 2002 insgesamt 202 Menschen getötet.

Seither gehen die Behörden hart gegen Extremisten vor. In den vergangenen Jahren hatten diese ihre Anschläge vor allem gegen innere «Feinde des Islam», vor allem die Polizei, gerichtet. Seit 2009 hatte es keine Anschläge mehr gegen Ausländer gegeben. (sda/afp)

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