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Rege Beteiligung bei Regionalwahl in Berlin



Bei der Wahl des neuen Berliner Abgeordnetenhauses zeichnet sich eine hohe Beteiligung ab. Bis Sonntagmittag gaben bereits 25.1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Das waren 6.0 Prozentpunkte mehr als bei der Wahl 2011, wie die Landeswahlleitung am Sonntag erklärte. Damals hatten bis zum Mittag 19.1 Prozent abgestimmt. Zudem hatten diesmal so viele Menschen wie nie zuvor einen Antrag auf Briefwahl gestellt - 21.1 Prozent aller Wahlberechtigten.

Rund 2.48 Millionen Menschen sind aufgerufen, über die mindestens 130 Sitze im Landesparlament zu entscheiden. Parallel dazu werden die Kommunalparlamente in den zwölf Berliner Bezirken gewählt. Wer persönlich wählen ging, musste am Sonntag immer wieder Schlange stehen.

Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) gab seine Stimme in Tempelhof ab. Auch Spitzenkandidaten wie Frank Henkel (CDU), Sebastian Czaja (FDP), Georg Pazderski (AfD) und Antje Kapek (Grüne) wählten bis zum frühen Nachmittag.

SPD laut Umfragen vorn

Alle Meinungsumfragen sahen Müllers SPD trotz starker Verluste vorn. Eine Fortsetzung der Koalition mit den ebenfalls schwächer werdenden Christdemokraten wird demnach aber voraussichtlich nicht möglich sein. Müller will sie auch nicht mehr.

Nach den Umfragen wird es keine Mehrheit für irgendeine Zweierkoalition geben. Stattdessen könnte das erste rot-grün-rote Bündnis unter Führung der SPD in Deutschland gebildet werden.

Die AfD wird voraussichtlich mit zweistelligen Werten in das Landesparlament einziehen, aber vermutlich nur den fünften Platz belegen. In Mecklenburg-Vorpommern war sie vor zwei Wochen zweitstärkste Partei geworden.

Mit ersten Prognosen zum Wahlausgang wird mit Schliessung der Wahllokale um 18.00 Uhr gerechnet. Das vorläufige amtliche Endergebnis dürfte erst nach Mitternacht vorliegen. (sda/dpa)

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