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Aufbau von Stabszellen

NATO will in sechs östlichen Staaten dauerhaft präsent sein



epa04586413 NATO Secretary General Jens Stoltenberg gives a press briefing at the NATO Alliance Headquarters in Brussels, Belgium, 26 January 2015. Secretary General gave a briefing at the end of an extraordinary ambassadorial meeting of the NATO-Ukraine Commission.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Dürften den Ost-West-Konflikt weiter anheizen: Die jüngsten Pläne zu Stabstellen im Baltikum und weiteren Ländern. Auf dem Bild: NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Bild: STEPHANIE LECOCQ/EPA/KEYSTONE

Die NATO will laut einem Zeitungsbericht in sechs osteuropäischen Staaten eine dauerhafte militärische Präsenz aufbauen. Wie die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» berichtet, sollen in Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und Bulgarien sogenannte «NATO Force Integration Units» entstehen.

Diese Stabszellen sollen Übungen der schnellen Eingreiftruppe vorbereiten und ihr im Ernstfall als Verbindungs- und Führungsstelle dienen. Geplant sei, die einzelnen Standorte mit jeweils etwa 40 Soldaten des Bündnisses auszustatten, die zur Hälfte vom Gastland gestellt würden, heisst es in dem Bericht. Zu einem späteren Zeitpunkt solle auch Ungarn einbezogen werden.

Die Pläne sind laut der Zeitung Teil eines Konzepts, über das die NATO-Verteidigungsminister bei ihrem Treffen am kommenden Donnerstag entscheiden sollen. (sda/afp)

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