Drei Verletzte nach Lawine auf der Schwägalp
Eine rund 300 Meter breite Lawine ist am Donnerstag auf der Schwägalp niedergegangen. Die Schneemassen verschütteten Autos und drangen ins Hotel Säntis ein. Drei Personen wurden verletzt. Die Suche nach möglichen Verschütteten läuft.
Die Betroffenen seien eher leicht verletzt, sagte Marcel Wehrlin, Leiter Medienstelle der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, auf Anfrage von Keystone-SDA. Sie werden medizinisch und psychologisch betreut.
Ob zudem Menschen verschüttet wurden, ist unklar. Derzeit laufe eine Suchaktion mit Lawinensuchhunden und technischen Geräten - zum Beispiel Sondierstangen. Der Lawinenkegel vor dem Hotel sei mehrere Meter hoch. Die Situation sei nun besonders gefährlich, sagte Polizeisprecher Anton Sonderegger im Video-Interview mit tagblatt.ch. Deshalb seien Spezialisten der alpinen Rettung vor Ort.
Der Notruf wegen des Lawinenabgangs war am Donnerstag um 16.30 Uhr eingegangen. Sofort wurden Einsatzkräfte aufgeboten. Aufgrund erster Erkenntnisse hat sich eine Lawine am Hang gegenüber des Hotels Säntis auf der Schwägalp gelöst.
Die Schneemassen drangen bis zur Bushaltestelle vor dem Hotel und verschütteten mehrere Autos und Teile des Restaurants. (sda)
