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Anschlag in Masar-i-Scharif war offenbar bereits monatelang geplant



Der Anschlag auf das deutsche Generalkonsulat im afghanischen Masar-i-Scharif ist einem Medienbericht zufolge Monate vorher geplant worden. Das sagte der einzige überlebende Attentäter in einem Polizeiverhör.

Wie die «Bild am Sonntag» berichtete, soll der Mann ausgesagt haben, die Taliban hätten ihn und andere Männer vor rund einem halben Jahr in Pakistan für das Attentat rekrutiert. Daraufhin habe die Gruppe den Umgang mit Sprengstoffen und Schusswaffen trainiert. Der Mann soll zuletzt in der afghanischen Hauptstadt Kabul gelebt haben.

Bei dem Angriff auf das Konsulat am 10. November mit einem sprengstoffbeladenen Lastwagen starben mindestens vier Menschen, weitere 128 wurden verletzt. Deutsche blieben dabei unversehrt. Ein Attentäter starb, ein weiterer wurde festgenommen. Die Taliban bekannten sich zu der Tat. Als Grund für ihren Angriff führten sie die deutsche Unterstützung für einen US-Luftangriff in der Provinz Kundus an, bei dem Anfang November rund 30 Zivilisten getötet worden waren.

Unter Berufung auf Diplomatenkreise berichtete die Zeitung weiter, dass nach dem Anschlag deutsche Kampfretter der Luftwaffe und die Bundeswehr-Elitetruppe KSK die ersten Kräfte vor Ort waren. Die Kampfretter sollen die Diplomaten und Mitarbeiter geschützt haben, die in einen Sicherheitsraum geflohen waren. Nach einer Durchsuchung des Gebäudes sicherten KSK-Soldaten das Gelände. Sie sollen dabei von amerikanischen Kampfhelikoptern und einer Überwachungsdrohne der Bundeswehr unterstützt worden sein, hiess es. (sda/dpa)

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