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USA: Farmer in Oregon stellen sich nach der Besetzung eines Naturparks



In dem Konflikt um die Besetzung eines Naturparks im US-Bundesstaat Oregon haben sich die beiden Landwirte, deren Haftstrafe die Protestaktion ausgelöst hatte, der Justiz gestellt. Dwight Hammond und sein Sohn Steven stellten sich selbst.

Dies teilte Sheriff David Ward am Montag vor Journalisten mit. Die beiden befänden sich in einer Justizanstalt in Kalifornien. Sie hätten sich von der Besetzung des Naturparks distanziert.

Die Hammonds sollen laut Staatsanwaltschaft auf staatlichem Grund und Boden ein Feuer gelegt haben, um Wilderei zu vertuschen. Sie weisen die Vorwürfe zurück. Der 73-jährige Dwight Hammond sass wegen des Vorfalls bereits drei Monate in Haft, sein 46-jähriger Sohn ein Jahr.

Ein Richter ordnete kürzlich aber noch einmal jeweils rund vier Jahre Gefängnis an. Aus Ärger über die Haftverschärfung besetzten bis zu hundert Mitglieder einer regierungsfeindlichen Miliz, Rancher und andere Aktivisten am Wochenende das Verwaltungsgebäude des Wildschutzgebiets Malheur National Wildlife Reserve im Bezirk Harney.

Die teilweise schwer bewaffneten Besetzer bewachten auch am Montag weiter alle Eingänge zu dem Nationalpark. Wegen des Konfliktes blieben die Schulen in dem Gebiet sowie das örtliche Gericht aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Unklar blieb am Montagnachmittag (Ortszeit) zunächst, ob das Einlenken von Dwight Hammond und seinem Sohn das baldige Ende der Besetzung bedeuten könnte. (sda/afp)

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