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Kriminalität: Vier minderjährige Kriminaltouristinnen aus Rom ermittelt



Die Aargauer Kantonspolizei hat eine Serie von Einbruchdiebstählen in Wohnhäuser in der Region Baden aufgeklärt. Sie ermittelte vier minderjährige Kriminaltouristinnen. Die Beute im Wert von 250'000 Franken mussten die Jugendlichen in Rom ihren Vätern aushändigen.

Zwei Jugendliche wurden Mitte Februar im Tessin verhaftet, eine dritte Jugendliche im Kanton Solothurn, wie die Kantonspolizei am Dienstag mitteilte. Es handelt sich um kroatische und italienische Staatsbürgerinnen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren. Sie leben nach eigenen Angaben in einer Wohnsiedlung in Rom.

Die beiden 16-Jährigen sitzen in Haft. Gegen sie führen die Jugendanwaltschaften in den Kantonen Aargau und Bern Strafuntersuchungen.

Die 14-Jährige wurde nach Verbüssung einer Haftstrasse vorzeitig nach Italien ausgeschafft. Eine 15-jährige Kroatin als mutmassliche Komplizin ist zur Verhaftung ausgeschrieben.

Mit dem Mietauto auf Einbruchstour

Die drei verhafteten Jugendlichen gestanden gemäss Polizei die Taten. Die schilderten den Ermittlern übereinstimmend, dass sie von ihren Vätern auf Einbruchstour in die Schweiz geschickt worden wurden.

Sie waren jeweils einige Tage mit einem Mietauto unterwegs und logierten in Hotels. Die Beute mussten sie nach der Rückkehr jeweils ihren Vätern abgeben.

Die Jugendlichen sollen zwischen November und Februar über ein Dutzend Einbruchdiebstähle in der Region Baden und einige weitere in anderen Kantonen verübt haben. Betroffen waren Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Nach dem Aufbruch der Türe wurde jeweils das Wohnungsinnere nach Bargeld und Wertsachen durchsucht. (sda)

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