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Bund bewilligt Freisetzungsversuch mit Gen-Weizen



Das Forschungsinstitut Agroscope darf in Reckenholz ZH einen Feldversuch mit gentechnisch verändertem Weizen durchführen. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat ein entsprechendes Gesuch bewilligt.

Die Forschenden wollen transgenen Winterweizen anbauen, der über ein aus Gerste stammendes zusätzliches Transport-Protein für Saccharose (Haushaltszucker) verfügt. Ziel des Versuchs ist es, herauszufinden, wie sich die Pflanzen auf freiem Feld verhalten und ob sie einen besseren Ertrag bringen, wie das BAFU am Freitag mitteilte.

Der Versuch dauert maximal sechs Anbauperioden vom Herbst 2016 bis zum Herbst 2022. Agroscope muss dem BAFU jedes Jahr vor der Aussaht die Grösse der Versuchsflächen sowie weitere Detailinformationen mitteilen. Zudem müssen die Forscher Massnahmen treffen, um zu verhindern, dass sich gentechnisch verändertes Material ausserhalb des Versuchsgeländes verbreitet.

Während die landwirtschaftliche Produktion von gentechnisch veränderten Pflanzen wegen eines Moratoriums bis Ende 2017 verboten ist, ist der Anbau zu wissenschaftlichen Zwecken möglich. Allerdings müssen alle Versuche bewilligt werden. Diese werden auf der «Protected Site» in Reckenholz durchgeführt. (sda)

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