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Unternehmen schaffen im 3. Quartal mehr Stellen

27.11.2017, 10:32

Die Zahl der Arbeitsstellen ist in der Schweiz im dritten Quartal weiter gewachsen. Die Beschäftigung hat vorwiegend im Dienstleistungssektor zugenommen. Im Industriesektor hat die Zahl der Stellen erstmals seit zwei Jahren zu- und nicht abgenommen.

Die Gesamtbeschäftigung nahm gegenüber dem Vorjahresquartal um 0.8 Prozent auf 4.956 Millionen Beschäftigte zu, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Dies entspricht einem Plus von 38'000 Vollzeitstellen.

Die Beschäftigungssituation verbesserte sich insbesondere im Kredit- und Versicherungsgewerbe (plus 0.9 Prozent), dem Unterrichtswesen (plus 2.8 Prozent) sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen (plus 1.8 Prozent). Rückläufig dagegen waren die Bereiche Verkehr und Nachrichten (minus 0.4 Prozent) sowie der Handel (minus 0.5 Prozent).

Weiter war laut BFS das Beschäftigungswachstum im Industriesektor erstmals seit dem zweiten Quartal 2015 nicht mehr negativ. Im verarbeitenden Gewerbe resultierte ein Plus von 0.3 Prozent. Im Baugewerbe gibt es noch keine Erholung (minus 0.3 Prozent).

Tessin auf der Überholspur

Unter dem Strich wurden im dritten Quartal auch gegenüber dem zweiten Quartal mehr Jobs geschaffen (plus 0.3 Prozent). Von einer Zunahme der Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr profitierten alle Grossregionen mit Ausnahme von Genf (Nullwachstum). Deutlich zulegen konnte das Tessin (plus 0.2 Prozent).

Weiter angestiegen ist auch die Zahl der offenen Stellen - plus 4000 oder 7.5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der Unternehmen, welche den Personalbestand im nächsten Quartal beibehalten wollen, stieg auf 73.4 Prozent (Vorjahr: 67.2 Prozent).

Verbesserter Beschäftigungsausblick

Den Personalbestand ausbauen wollen laut BFS 9.3 Prozent der Unternehmen (Vorjahr: 7.7 Prozent). Einen Abbau beabsichtigten aber immer noch 5 Prozent der Unternehmen - mehr als im Vorjahr mit 4.8 Prozent.

Der Indikator der Beschäftigungsaussichten stieg laut BFS leicht. Zugenommen haben zudem die Schwierigkeiten das passende Personal zu finden - 29.9 Prozent der Firmen sind betroffen, 0.5 Prozentpunkte mehr. (sda)

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