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Weltpremiere: Letzter «Tribute von Panem»-Film feiert Weltpremiere

04.11.2015, 21:48

Die Filmsaga «Tribute von Panem» geht zu Ende - mit der Weltpremiere in Berlin. Manche Fans warteten stundenlang auf ihre Idole. Als die Schauspieler dann über den Teppich laufen, gibt es viel Gekreische.

Der letzte «Tribute von Panem»-Film hat in Berlin seine Weltpremiere gefeiert. Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence erschien am Mittwochabend in einer violetten, tief ausgeschnittenen Robe am Potsdamer Platz.

«Wir lieben euch und schätzen euch», rief die 25-Jährige Tausenden Fans vor laufender Kamera zu. Lawrence spielt in der Literaturverfilmung die toughe Heldin Katniss Everdeen.

Tausende Fans warteten vor der Premiere auf ihre Idole, einige harrten seit dem Morgen bei herbstlichen Temperaturen an den Absperrgittern im Sony Center aus. Die «Panem»-Saga mit ihren jugendlichen Helden war 2012 erstmals ins Kino gekommen, seitdem haben die Literaturverfilmungen weltweit viele Anhänger gefunden.

Saga geht zu Ende

Mit dem vierten Film «Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2» geht die Science-Fiction-Fantasy-Reihe nun zu Ende. Katniss und ihre Mitstreiter treten darin zur finalen Schlacht an, um die Schreckensherrschaft von Präsident Snow (Donald Sutherland) zu beenden. Offizieller Kinostart ist am 19. November.

Zur Premiere kam auch Oscar-Preisträgerin Julianne Moore, in einem schwarzen Kleid und mit extravaganten Ohrringen. Am meisten werde sie nach den Dreharbeiten die Kollegen vermissen, erzählte sie. Im Film spielt sie Präsidentin Coin, die den Aufstand anführt.

Über den schwarzen Teppich liefen unter anderem auch die Darsteller Liam Hemsworth (seine Rolle: Gale Hawthorne), Josh Hutcherson (Peeta Mellark) und Snow-Schauspieler Sutherland. Viele Fans warteten mit Plakaten und jubelten den Schauspielern zu.

Die dystopischen Science-Fiction-Filme basieren auf den Romanen von Suzanne Collins, der dritte Band wurde in zwei Filme aufgeteilt. Gedreht wurde dafür unter anderem in Berlin, zum Beispiel am ehemaligen Flughafen in Berlin-Tempelhof. Sie hätten eine besondere Architektur benötigt, erklärte Regisseur Francis Lawrence vor der Premiere. Unter anderem in Berlin hätten sie diese gefunden. (sda/dpa)

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