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Der selbsternannte König von Zürich ist verstorben



Peter Johannes Kraska, genannt seine Majestät König Pjotr Kraska von Zürich und Bilbao, ist tot. In der Todesanzeige des 70-jährigen notorischen Schwarzfahrers und Behördenschrecks in der «NZZ» vom Donnerstag heisst es schlicht: «Ich bin von dieser Welt».

Das Bestattungsamt der Stadt Zürich hat den Tod des Herrschers über das «Zentrische und A-Zentrische Reich» bestätigt. Wie es in der Todesanzeige weiter heisst, hinterlasse er als letztes Vermächtnis die Urne mit seiner Asche dem Kunsthaus Zürich.

Der am 22. Februar 1946 in Zürich geborene Kraska trat erstmals als Regisseur experimenteller Theater in Erscheinung. Er war ausserdem Dichter, Künstler und Herausgeber der «Offiziellen Hofnachrichten der Krone». Zur Majestät ernannte er sich 1980 im Rahmen der Zürcher Unruhen.

Kurz vor Ostern 2015 verkündete er seine Abdankung und die Einstellung seiner Publikation. In einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» begründete er diesen Schritt mit seiner Gesundheit. «Die Lust und Freude ist noch da. Doch die Krone würdig zu vertreten, ist zu einer Bürde geworden», sagte er. (sda)

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