Videos
International

Sheriff von Philadelphia hält Rede gegen ICE und droht den Mitgliedern

Video: watson/hanna dedial

«Falsche Möchtegern-Polizisten» – Sheriff von Philadelphia droht ICE

Sheriff Rochelle Bilal nahm kein Blatt vor den Mund, als sie in einer Ansprache über die ICE-Behörde sprach. Sie drohte deren Mitarbeitenden mit Konsequenzen, sollten diese nach Philadelphia kommen.
12.01.2026, 14:5112.01.2026, 17:15

Nach der Tötung der 37-jährigen Renee Nicole Good, die der ICE-Beamte Jonathan Ross erschossen hat, kommt es in den USA zu neuerlichen Protesten gegen die Behörde.

Video: watson/hanna dedial

Zu den offenen Kritikern von ICE gesellt sich auch Rochelle Bilal, Sheriff der Stadt und des Bezirks Philadelphia. In einem Medienbriefing kritisiert sie die Einwanderungs- und Zollbehörder der USA scharf – deren Mitarbeitenden würden nicht nur gegen juristische, sondern auch gegen moralische Gesetze verstossen.

Kritik an Präsident Trump

US-Präsident Donald Trump bezeichnete Bilal als «den Kriminellen im Weissen Haus», die ICE-Agenten als dessen «Armee».

Sollte die Behörde auch in Philadelphia aktiv werden, so würden Bilal und der zuständige Bezirksstaatsanwalt Larry Krasner mit aller Härte gegen die «Möchtegern-Polizisten» vorgehen.

Weiter kritisiert Sheriff Bilal, dass die ICE-Agenten dem Ansehen der Polizei schaden würden, und deren Bemühungen, gute Beziehungen zu den Bürgerinnen und Bürgern aufzubauen, zunichte machen würden. Drei Mal lässt sie von den Anwesenden den Namen des neusten Todesopfers der Behörde wiederholen:

«Renee Good.
Renee Good.
Renee Good.»​

(hde)

Mehr Videos:

ICE-Agent erschiesst Frau in Minneapolis – eine Chronologie und was die Behörden dazu sagen

Video: watson/lucas zollinger

Das sagt der Gouverneur von Minnesota zum tödlichen Vorfall in Minneapolis

Video: watson/lucas zollinger
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
US-Präsident Donald Trump auf Staatsbesuch in Grossbritannien
1 / 13
US-Präsident Donald Trump auf Staatsbesuch in Grossbritannien

Der Helikopter mit US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania landet bei Windsor Castle in Grossbritannien.

quelle: keystone / alastair grant
Auf Facebook teilenAuf X teilen
ICE-Chefin Kristi Noem schildert ihre Darstellung des Vorfalls in Minneapolis
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
175 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Die - Vladi!
12.01.2026 15:14registriert Oktober 2024
Genau so!
Jede offene Stellungnahme gegen den Spinner im Oval Office ist ein kleines Zeichen der Hoffnung, dass nun endlich die Kräfte der Vernunft, der Intelligenz, der Menschlichkeit, der Rechtsstaatlichkeit wieder die Geschicke übernehmen werden - irgendwann, in nicht allzuferner Zukunft. Der Kriminelle muss endlich weg!
2599
Melden
Zum Kommentar
avatar
Quieselchen
12.01.2026 15:23registriert Januar 2021
Recht hat sie!

Da hat ein schießwütiger ZIVILIST völlig OHNE NOT eine Passantin ermordet.

Das DARF nicht Schule machen!

Und jedes Mal, wenn wieder ein neuer Tabubruch von der kriminellen Truppe im WH passiert, hoffe ich, dass das dann der EINE Tropfen ist, der dieses Jauchefass zum Überlaufen bringt…

Ach ja, und wo sind eigentlich die Epsteinfiles?
22813
Melden
Zum Kommentar
avatar
JJ3
12.01.2026 15:10registriert August 2019
Chapeau, eine Frau „mit Eiern“ redet Klartext. Wie Recht sie hat! Bravo
1979
Melden
Zum Kommentar
175
Schweizer in Neuseeland nach tödlichem Unfall verurteilt
Im November starb eine 68-Jährige bei einem Autounfall in der Nähe von Christchurch. In den Unfall involviert war ein Schweizer Tourist. Er wurde nun verurteilt.
Vor Gericht zeigte sich der 32-jährige Schweizer reuig: «Sie haben jedes Recht, wütend auf mich zu sein», sagte er laut lokalen Medienberichten zu den Angehörigen des Opfers. Er trage die alleinige Schuld an der Tragödie. Das bedaure er aus tiefstem Herzen, bis heute wisse er nicht, wie es dazu kommen konnte.
Zur Story