«Falsche Möchtegern-Polizisten» – Sheriff von Philadelphia droht ICE
Nach der Tötung der 37-jährigen Renee Nicole Good, die der ICE-Beamte Jonathan Ross erschossen hat, kommt es in den USA zu neuerlichen Protesten gegen die Behörde.
Zu den offenen Kritikern von ICE gesellt sich auch Rochelle Bilal, Sheriff der Stadt und des Bezirks Philadelphia. In einem Medienbriefing kritisiert sie die Einwanderungs- und Zollbehörder der USA scharf – deren Mitarbeitenden würden nicht nur gegen juristische, sondern auch gegen moralische Gesetze verstossen.
Kritik an Präsident Trump
US-Präsident Donald Trump bezeichnete Bilal als «den Kriminellen im Weissen Haus», die ICE-Agenten als dessen «Armee».
Sollte die Behörde auch in Philadelphia aktiv werden, so würden Bilal und der zuständige Bezirksstaatsanwalt Larry Krasner mit aller Härte gegen die «Möchtegern-Polizisten» vorgehen.
Weiter kritisiert Sheriff Bilal, dass die ICE-Agenten dem Ansehen der Polizei schaden würden, und deren Bemühungen, gute Beziehungen zu den Bürgerinnen und Bürgern aufzubauen, zunichte machen würden. Drei Mal lässt sie von den Anwesenden den Namen des neusten Todesopfers der Behörde wiederholen:
Renee Good.
Renee Good.»
(hde)
