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Schwerer Unfall in Schleitheim SH.

Dutzende Unfälle in der Schweiz – morgen steigt die Schneefallgrenze wieder



Schneefälle und überfrierende Nässe haben am Samstag in weiten Teilen der Schweiz für Probleme im Strassenverkehr gesorgt. Auf der A3 kam es gar zu einer Karambolage mit sechs Fahrzeugen. Ab Sonntag könnte eine Warmfront allerdings für vorübergehende Entspannung sorgen.

Auf der Autobahn bei Thalwil im Kanton Zürich krachten am Samstagvormittag sechs Fahrzeuge ineinander. Drei Frauen wurden mit leichten Verletzungen zur Kontrolle ins Spital gebracht. Wegen des Unfalls stauten sich die Autos zeitweise auf mehreren Kilometern.

Der Unfall ereignete sich gegen elf Uhr auf der A3 Richtung Chur auf Höhe Oberrieden. Kurz vor Mittag war eine Spur wieder offen, und der Stau begann sich aufzulösen. Über den Unfall berichtete zuerst das Online-Portal blick.ch.

Auf dem Autobahnzubringer A3 in Fahrtrichtung Zürich sei es zudem in der Nacht auf Samstag zu einem Selbstunfall gekommen, teilte die Kantonspolizei Glarus mit: Eine 19-jährige Fahrzeuglenkerin hatte auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle verloren - am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

50 Unfälle in Bern

Der Neuschnee und die Temperaturen unter null Grad liessen die Strassen am Samstag vielerorts glatt und gefährlich werden. Allein im Kanton Bern gab es seit Freitagabend rund 50 Unfälle. Dabei wurden vier Personen leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Bern über Twitter mitteilte.

Auch andernorts waren Autofahrerinnen und Autofahrer gefordert. So stiessen etwa im Kanton Thurgau am Freitagabend auf schneebedeckten Strassen in mehreren Unfällen Fahrzeuge zusammen.

Meist blieb es bei Blechschaden, einzig ein Unfall zwischen Frauenfeld und Matzingen forderte eine Verletzte. Ein 18-Jähriger war in einer Kurve mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem Auto einer 47-Jährigen zusammengestossen. Sie wurde nach Angaben der Kantonspolizei Thurgau mit dem Rettungsdienst ins Spital gefahren.

Ein 23-jähriger Autolenker kam laut Polizeiangaben bei Glätte mit seinem Fahrzeug zwischen Ettingen, Basel-Landschaft, und Hofstetten im Kanton Solothurn ins Schleudern. Das Auto überschlug sich und kam schliesslich auf dem Dach zum Stillstand.

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Ettingen (BL): Ein Auto kommt auf der glatten Strasse ins Schleudern und stürzt einen Waldhang hinab. Der Fahrer bleibt unverletzt, am Wagen entsteht Totalschaden. bild: polizei bl

Auch die A12 musste am Freitagabend vorübergehend gesperrt werden. Mehrere Autos und Lastwagen hatten sich auf der verschneiten Fahrbahn bei Matran im Kanton Freiburg quergestellt. Andere Fahrzeuge konnten nicht mehr passieren, bis die Fahrbahn vom Schnee befreit und gesalzen war.

Schneefallgrenze steigt wieder

Bis Sonntagvormittag wird laut MeteoSchweiz eine Warmfront die Schweiz erreichen. Diese sorgt anfangs noch für Schneefälle - in der Folge gehen diese jedoch in Regen über. Die Schneefallgrenze liege dann am Sonntag zwischen 900 und 1400 Metern.

Noch einmal gefährlich werden könnte es gemäss MeteoSchweiz am Jurasüdfuss, wo gefrierender Regen möglich ist.

Über den Alpen baut sich ein kräftiger Föhn auf, der nach Vorhersagen rasch Sturmstärke erreicht. Auf der Alpensüdseite setzen daraufhin starke Schneefälle ein. Am Montag können diese in höheren Lagen bis zu 80 Zentimeter betragen.

Im Norden dagegen sollte die Schneefallgrenze an diesem Tag zwischen 1500 und 2000 Metern liegen, womit glatte Strassen kein Thema sein dürften. (sda)

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