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Buschfeuer in Kalifornien fordern mindestens 29 Menschenleben



Die Zahl der Toten bei den verheerenden Bränden in Nordkalifornien ist auf mindestens 29 angestiegen. Allein im Bezirk Sonoma County seien 15 Leichen gefunden worden, teilten die Behörden am Donnerstag mit.

Seit dem Ausbruch der verheerenden Brände in der Nacht zum Montag kämpfen Tausende Feuerwehrleute gegen die Flammen in der Region nördlich von San Francisco an. Nach Schätzungen sind bereits mehr als 3500 Häuser zerstört.

Die Sicherheitskräfte befürchten weitere Todesopfer, denn mehrere Hundert Menschen sind noch als vermisst gemeldet. Viele Gebiete sind ohne Strom und Telefonnetz, was das Auffinden von Angehörigen erschwert. Die Identifizierung der teils völlig verkohlten Leichen sei zudem extrem schwierig, sagte Polizeichef Rob Giordano am Donnerstag.

Überall Schutt und Asche

Neue Evakuierungsanordnungen gab es für Orte in den Weinanbaugebieten Sonoma und Napa. Die Bewohner des 5000-Einwohner-Städtchens Napa und für den 800-Einwohner-Ort Geyserville mussten sich andere Unterkünfte suchen. Hunderte Menschen haben bereits ihre Häuser verloren. In der Stadt Santa Rosa wurden ganze Viertel in Schutt und Asche gelegt.

Die seit Sonntag wütenden Brände werden von starken Winden angefacht, was die Löscharbeiten erschwert. Der Wetterdienst warnte, das ungünstige Wetter könne bis zum Wochenende andauern. Bislang ist erst ein kleiner Teil der Waldbrände eingedämmt. Rund 8000 Feuerwehrleute kämpften am Donnerstag gegen 21 Brände, die bereits mehr als 77'000 Hektar Land zerstörten.

Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown hatte wegen der Brände den Notstand für acht Bezirke ausgerufen. US-Präsident Donald Trump erklärte seinerseits den Katastrophenfall, um Bundesmittel für die betroffene Region freizugeben. Aus einer Reihe von anderen US-Bundesstaaten sowie aus dem Ausland wurden zusätzliche Löschhelikopter und -flugzeuge sowie Einsatzkräfte in die kalifornischen Brandgebiete geschickt. (sda/dpa/afp)

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