Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Toter und Verletzte bei Einsturz einer Tiefgarage in Tel Aviv



Beim Einsturz einer im Bau befindlichen Tiefgarage in Tel Aviv sind mindestens zwei Menschen getötet und mehr als 20 verletzt worden. Zwei Menschen wurden lebend aus den Trümmern gerettet.

Drei weitere Verschüttete wurden zunächst noch vermisst, wie ein Sprecher der Rettungskräfte am Montag sagte.

Widersprüchliche Angaben gab es zur Ursache für das Unglück. Israelische Medien berichteten zunächst, ein Kran sei auf das Gebäude gefallen und habe den Einsturz verursacht. Eine Polizeisprecherin dementierte dies jedoch später.

Ein Sprecher der Feuerwehr sagte dem israelischen Fernsehsender Channel 10: «Erst ist ein Teil des Gebäudes eingestürzt, dann der Kran, und dann das weitere Gebäude.»

Bauarbeiter eingeschlossen

Bei dem Einsturz des unterirdischen Parkhauses seien Bauarbeiter eingeschlossen worden, meldete der Rundfunk. Eine Augenzeugin sagte dem Sender, sie habe einen lauten Knall gehört. «Es fühlte sich an wie ein Erdbeben.»

Zahlreiche Rettungskräfte suchten nach Überlebenden. Es wurde befürchtet, dass der Bau weiter in sich zusammensackt. Diese Sorge erschwerte die Arbeiten. 60 Soldaten einer speziellen Einheit der Armee seien zu Hilfe gerufen worden, berichtete der Rundfunk.

Ärzte des benachbarten Assuta-Spitals liefen zum Unfallort, um Verletzte zu behandeln. «Es ist ein schlimmer Anblick, wie bei einem grossen Anschlag», sagte Professor Schuki Schemer, Vorstandsvorsitzender der Klinik. Die Polizei sperrte den Unfallort in Ramat Hachajal im Norden Tel Avivs weiträumig ab und forderte Schaulustige auf, sich zu entfernen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen