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Bild: Shutterstock/Suzanne Tucker

Kanton Bern

21 Buben missbraucht: Sozialpädagoge muss vor Gericht

Er galt als Pionier der Schulsozialarbeit. Nun steht der 44-jährige Sozialpädagoge in Bern vor Gericht: Er soll seine berufliche Tätigkeit genutzt haben, um Jungen kennenzulernen und zu missbrauchen. 



Im Kanton Bern muss sich ein 44-jähriger Sozialpädagoge wegen zahlreicher sexueller Übergriffe auf 21 Kinder und Jugendliche vor Gericht verantworten. Zu den Übergriffen kam es in der Regel in der Privatwohnung des Mannes oder in Alphütten.

Der Sozialpädagoge soll manchen Opfern überdies grosse Mengen Alkohol und Marihuana abgegeben und sie zum Konsum angehalten haben, wie die Staatsanwaltschaft Berner Oberland am Mittwoch mitteilte.

Opfer über berufliche Tätigkeit kennengelernt

Die meisten Opfer lernte der Mann aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit kennen und unterhielt dann private Kontakte mit ihnen. Bei ihren ersten Kontakten waren die meisten Buben zwischen zehn und zwölf Jahre alt.

Dem Angeklagten wird weiter vorgeworfen, von seinen Opfern pornografisches Bildmaterial angefertigt und übers Internet getauscht zu haben.

Verdächtiger ist weitgehend geständig

Im Januar 2012 hatte sich im Berner Oberland eine Mutter wegen sexueller Übergriffe auf ihre Kinder bei der Polizei gemeldet. Daraufhin kamen umfangreiche Ermittlungen in Gang, in deren Verlauf weitere Opfer ausfindig gemacht werden konnten.

Vor rund einem Jahr wurde der Fall in der Öffentlichkeit publik. Der Sozialpädagoge kam Anfang 2012 in Untersuchungshaft und befindet sich heute im vorzeitigen Massnahmenvollzug. Er ist weitgehend geständig. Der Angeklagte galt als Pionier der Schulsozialarbeit. (rar/sda) 

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