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Wahlen in Sambia beginnen nach von Gewalt geprägtem Wahlkampf



Sambia wählt am Donnerstag seinen Präsidenten, das Parlament und die kommunalen Vertreter. Rund 6.7 Millionen registrierte Wähler der etwa 16 Millionen Einwohner können von 06.00 Uhr bis 18.00 Uhr (MESZ) ihre Stimme in einem der über 8000 Wahllokale abgeben.

Der 59-jährige Präsident Edgar Lungu wurde Anfang 2015 nach dem Tod seines Vorgängers Michael Sata ins Amt gewählt. Sambia zählt zu den grössten Kupferproduzenten weltweit. Eine wirtschaftliche Krise hat das Vertrauen in die regierende Patriotische Front (PF) geschädigt.

Im Vorfeld der Wahlen war es in dem Land im Süden Afrikas zu gewalttätigen Zusammenstössen zwischen der Polizei und Anhängern der Opposition gekommen. Zwei Mitglieder der oppositionellen Vereinigten Partei für Nationale Entwicklung (UPND) wurden während des Wahlkampfs von der Polizei erschossen. Beobachter räumen der UPND unter der Führung von Hakainde Hichilema gute Chancen ein.

Die Europäische Union hat rund 120 Beobachter aus allen 28 EU-Staaten zur Wahl entsandt, die in einem «heiklen Umfeld» stattfinde, wie die Vorsitzende der Mission, Cécile Kyenge, sagte. Erste Ergebnisse soll es Kyenge zufolge am Samstag geben. (sda/dpa)

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