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Libysches Passagierflugzeug nach Malta entführt



Ein libysches Passagierflugzeug ist entführt und nach Malta umgeleitet worden. «Luftpiraten» hätten die Linienmaschine der Afriqiyah Airways auf einem Inlandflug von Sebha nach Tripolis in ihre Gewalt gebracht, bestätigte die libysche Regierung.

Der Airbus A320 mit 118 Menschen an Bord landete auf dem internationalen Flughafen von Malta, wie Maltas Regierungschef Joseph Muscat über den Online-Kurzmitteilungsdienst Twitter mitteilte.

Die Flughafenverwaltung erklärte, Rettungsteams seien im Einsatz. Der Flugbetrieb wurde eingestellt. Die Maschine stand am frühen Nachmittag umringt von Militärfahrzeugen auf dem Rollfeld.

Nach maltesischen Regierungsangaben hatte der Flugzeugentführer der Crew gesagt, er habe eine Handgranate. Er habe versprochen, alle Passagiere freizulassen, wenn seine Bedingungen erfüllt würden. Welche Forderungen er stellte, wurde zunächst nicht bekannt.

In Libyen herrscht seit dem Sturz und dem Tod des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Chaos. Seitdem beherrschen konkurrierende bewaffnete Milizen das ölreiche Land. Auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nutzt die unübersichtliche Lage aus, um sich in Libyen auszubreiten.

Seit ihrem Amtsantritt im März versucht eine von der UNO unterstützte Einheitsregierung, ihre Macht in Tripolis zu etablieren und das gesamte libysche Staatsgebiet unter ihre Kontrolle zu bekommen. In der ostlibyschen Stadt Tobruk ist aber nach wie vor eine Gegenregierung aktiv, das dortige Parlament in Tobruk verweigert der Einheitsregierung bisher das Vertrauen. (sda/afp/dpa)

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