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Modekette Tally Weijl ändert umstrittenes Lohnregime



Die Modekette Tally Weijl rückt von der umstrittenen Euro-Regelung bei den Löhnen ab. Neue Mitarbeiter am Hauptsitz in Basel können ihren Lohn wieder in Franken beziehen, bestätigt das Unternehmen eine Meldung der «Handelszeitung».

«Es ist jetzt so, dass alle Angestellten - egal ob länger hier oder neu - wählen können, ob sie in Franken oder Euro bezahlt werden möchten», sagte Tally Weijl-Chef Beat Grüring gegenüber der «Handelszeitung».

Um sich währungsmässig abzusichern, hatte das Modeunternehmen Ende 2015 für neue Mitarbeiter Euro-Löhne eingeführt. Tally Weijl wurde dafür unter anderem von den Gewerkschaft Unia heftig kritisiert.

Die Regelung ist jedoch gemäss Grüring nicht aufgrund dieser Kritik geändert worden. Sondern sie hätten gesehen, dass es mit grundsätzlichen Euro-Löhnen für neue Angestellte schwierig sei, die besten Leute zu gewinnen, sagte Grüring.

Die Modekette beschäftigt in Basel etwas mehr als 200 Personen. Gemäss Grüring haben zurzeit rund 30 Prozent der Angestellten die Euro-Variante gewählt. (sda)

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