Der Verein Swisshearts hat sich zum Ziel gesetzt, Opferfamilien der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS finanziell zu unterstützen. Er wurde von einer Gruppe von Eltern gegründet, die selbst von der Katastrophe betroffen sind, wie er auf seiner Webseite schreibt.
Es seien zwar zahlreiche private Sammelaktionen ins Leben gerufen worden, aber es habe keinen zentralen Fonds gegeben, sagte eine der Gründerinnen des Vereins zu «Le Matin Dimanche». Viele Menschen möchten demnach helfen, sie würden aber nicht wissen, wohin sie ihr Geld sicher überweisen könnten. Daher sei die Idee entstanden, eine Plattform zu schaffen, die das Geld an die betroffenen Familien weiterverteilte.
Auf der Website gibt Swisshearts an, ein gemeinnütziger Verein zu sein. Er wurde wenige Tage nach dem Drama, am 6. Januar, gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Familien mit Wohnsitz in der Schweiz, deren Kind im Spital liegt, direkte finanzielle Unterstützung zu leisten.
Diese Hilfe kann laut dem Verein Transport- oder Unterbringungskosten sowie logistische Kosten im Zusammenhang mit einem oft langen, komplexen und manchmal im Ausland stattfindenden Spitalaufenthalt umfassen. Eine normale Familie könne nur ein paar Wochen durchhalten, betont ein weiterer Mitbegründer gegenüber der Westschweizer Sonntagszeitung.
Der Verein betont, dass er nicht darauf abzielt, Versicherungen sowie bereits bestehende öffentliche und private Fonds zu ersetzen, wie beispielsweise den Pauschalbetrag von 10'000 Franken, den der Kanton Wallis für jedes hospitalisierte oder verstorbene Opfer bereitstellt.
Ein Betrag, den die ehemalige Swissair-Kommunikationschefin, Beatrice Tschanz, im Interview mit der «Sonntagszeitung» als lächerlich bezeichnet. Nach dem Absturz der Swissair-Maschine 1998, bei dem 229 Menschen starben, habe die Swissair pro Opfer 200'000 Franken bezahlt. Beim Betrag, den das Wallis zahle, hätte man «schon eine Null hinzufügen müssen», so Tschanz.
Die Krankenhausbehandlung von Patienten mit schweren Verbrennungen dauert Monate, und ihre Rehabilitation erstreckt sich über Jahre. Es sei wichtig, dass ihre Angehörigen ihnen heute und auch in Zukunft zur Seite stehen können, betont Swisshearts weiter. Das Logo der Organisation ist ein Mosaik aus 116 Herzen, entsprechend der Anzahl der bei dem Brand verletzten Personen. (sda)

Es seien zwar zahlreiche private Sammelaktionen ins Leben gerufen worden, aber es habe keinen zentralen Fonds gegeben, sagte eine der Gründerinnen des Vereins zu «Le Matin Dimanche». Viele Menschen möchten demnach helfen, sie würden aber nicht wissen, wohin sie ihr Geld sicher überweisen könnten. Daher sei die Idee entstanden, eine Plattform zu schaffen, die das Geld an die betroffenen Familien weiterverteilte.
Auf der Website gibt Swisshearts an, ein gemeinnütziger Verein zu sein. Er wurde wenige Tage nach dem Drama, am 6. Januar, gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Familien mit Wohnsitz in der Schweiz, deren Kind im Spital liegt, direkte finanzielle Unterstützung zu leisten.
Diese Hilfe kann laut dem Verein Transport- oder Unterbringungskosten sowie logistische Kosten im Zusammenhang mit einem oft langen, komplexen und manchmal im Ausland stattfindenden Spitalaufenthalt umfassen. Eine normale Familie könne nur ein paar Wochen durchhalten, betont ein weiterer Mitbegründer gegenüber der Westschweizer Sonntagszeitung.
Der Verein betont, dass er nicht darauf abzielt, Versicherungen sowie bereits bestehende öffentliche und private Fonds zu ersetzen, wie beispielsweise den Pauschalbetrag von 10'000 Franken, den der Kanton Wallis für jedes hospitalisierte oder verstorbene Opfer bereitstellt.
Ein Betrag, den die ehemalige Swissair-Kommunikationschefin, Beatrice Tschanz, im Interview mit der «Sonntagszeitung» als lächerlich bezeichnet. Nach dem Absturz der Swissair-Maschine 1998, bei dem 229 Menschen starben, habe die Swissair pro Opfer 200'000 Franken bezahlt. Beim Betrag, den das Wallis zahle, hätte man «schon eine Null hinzufügen müssen», so Tschanz.
Die Krankenhausbehandlung von Patienten mit schweren Verbrennungen dauert Monate, und ihre Rehabilitation erstreckt sich über Jahre. Es sei wichtig, dass ihre Angehörigen ihnen heute und auch in Zukunft zur Seite stehen können, betont Swisshearts weiter. Das Logo der Organisation ist ein Mosaik aus 116 Herzen, entsprechend der Anzahl der bei dem Brand verletzten Personen. (sda)
