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800'000 Franken für fingierte Autounfälle kassiert



Die Waadtländer Kantonspolizei hat eine Serie von Betrügereien aufgedeckt, bei der mit vorgetäuschten Unfällen eine Versicherungssumme von total 800'000 Franken kassiert wurde. In den Betrug sind rund 50 Personen und zwei Autogaragen verwickelt.

Die Betrüger gingen immer nach dem gleichen Muster vor, wie die Waadtländer Kantonspolizei am Dienstag mitteilte. So wurden jeweils mit Hilfe von Komplizen Unfälle erfunden, die der Versicherung gemeldet wurden. Zwei Autogaragen, eine in der Region Nyon VD und die andere im Walliser Chablais, machten bei den Betrügereien mit.

Sie schrieben zu Handen der Versicherungen Rechnungen für Reparaturen, die nicht stattgefunden hatten. Die von der Versicherung zurückerstattete Summe teilten sich die Garagisten mit den Autobesitzern. Das Fahrzeug wurde anschliessend meist verkauft.

Kurze Zeit später wurde vom neuen Autobesitzer ein weiterer Unfall mit ähnlichen Schäden bei einer anderen Autoversicherung gemeldet. So wurde der gleiche Schaden durch mehrere Versicherungen gleich mehrmals an die gleiche Autogarage zurückerstattet. Die Reparatursummen beliefen sich pro Mal jeweils auf gegen 10'000 Franken, wie die Waadtländer Kantonspolizei schreibt.

Gemäss dem bisherigen Stand der Ermittlungen sind die rund 50 involvierten Personen an etwa 60 Fällen mit Dutzenden von Autos beteiligt. Die mutmassliche Betrugssumme beläuft sich auf total rund 800'000 Franken. Drei Männer im Alter von 35, 39 und 59 Jahren befinden sich in Untersuchungshaft. (sda)

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