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ARCHIVBILD ZUM EINSATZ DER NEUEN DOPPELSTOCKZUEGE DER SBB AUF DER OST-WEST-ACHSE AB DEM FAHRPLANWECHSEL VOM 9. DEZEMBER, AM MONTAG, 19. NOVEMBER 2018 - Der neue Fernverkehr-Doppelstockzug der SBB

Bild: KEYSTONE

Bombardier will weitere «Pannenzüge» liefern – SBB verzögern den Prozess



Die neuen Doppelstockwagen von Bombardier kommen nach jahrelanger Lieferverspätung seit Dezember 2018 in der Schweiz zum Einsatz. Doch bewährt haben sie sich bislang noch nicht. Wegen technischen Problemen kommen sie nur begrenzt zum Einsatz – gerade mal zwölf Züge fahren regelmässig.

Das hat laut den SBB zwei Gründe: Einerseits ist der sogenannte FV-Dosto noch zu wenig zuverlässig. Rund ein Drittel aller Pannen sind auf Störungen im Türbereich zurückzuführen – deshalb fahren sie auch nicht auf stark frequentierten Strecken wie zwischen Bern und Zürich. Andererseits sollen die Wagen im oberen Stock stark schwanken.

400 Meter lang, 1300 Passagiere, 4 Jahre Verspätung: Der neue Intercity der SBB ist da

SBB weiterhin skeptisch

«Die SBB sind mit der aktuellen Leistung der neuen Züge nicht zufrieden und werden erst weitere Züge in den Einsatz nehmen, wenn die Fahrzeuge die erforderliche Betriebsstabilität aufweisen», zitiert der «TagesAnzeiger» eine Sprecherin der Bundesbahnen.

Un ouvrier de Bombardier marche a cote du nouveau train lors de la premiere presentation du nouveau train a deux etages de Bombardier pour les CFF ce lundi 8 juin 2015 a Villeneuve. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Anderer Meinung ist man beim Produzenten. Warum die Doppelstöcker mehrheitlich auf Abstellgleisen stehen, kann man beim kanadischen Bahnbauer nicht nachvollziehen. So sei die Zuverlässigkeit der Züge inzwischen gesteigert worden.

Kam es bei der Einführung durchschnittlich nach 850 Kilometer zu Pannen, liegt die Quote jetzt zwischen 3000 und 3500 Kilometer. Damit sind aber nicht nur komplette Zugausfälle, sondern auch kleinere Probleme gemeint. Einige davon konnten zwischenzeitlich behoben werden.

Bombardier will liefern

Bombardier fordert, dass alle gelieferten Züge eingesetzt werden. Denn nur so könne Erfahrung gesammelt und die Zuverlässigkeit erhöht werden. Bis Ende 2019 sollen weitere 15 Züge produziert und ausgeliefert werden.

Dafür müssten die SBB allerdings weitere Züge übernehmen – und dagegen sträubt sich die Bundesbahn, wie der «TagesAnzeiger» berichtet. Neben den Mängeln hat die Verzögerung auch finanzielle Gründe.

Bisher wurde ein Drittel der 1.9 Milliarden Franken für die gesamte Flotte bezahlt. Sprich: Für die bereits übernommenen zwölf Doppelstöcker floss Geld. Zusätzliche Übernahmen wären nun mit weiteren Anzahlungen verbunden. Wie lange die SBB die Inbetriebnahme neuer Kompositionen von Bombardier verzögern wollen, ist zur Zeit unklar. (vom)

Die SBB renoviert die Züge aus den 90ern

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sörbeee 18.03.2019 09:02
    Highlight Highlight Mein made in china ebike ist wohl zuverlässiger.. musste bisher keine 1,9 milliarden anzahlen:)
    • Don Quijote 18.03.2019 15:07
      Highlight Highlight Klar, und dein E-Bike bringt dich ja auch in knapp 4h von SG nach GE, oder? ;-)
  • beautyq 18.03.2019 08:37
    Highlight Highlight Die vielen Ausfälle sind natürlich nicht akzeptabel, wobei sie vom Pendler kaum bemerkt werden (ich fahre täglich mehrfach auf der Strecke Zürich-St.Gallen-Chur).

    Im Vergleich zu den Zügen die bisher auf der genannten Strecke eingesetzt wurden, ist der FV Dosto eine extreme Bereicherung. Ich nerve mich mehr daran, wenn das alte Rollmaterial unterwegs ist.

    Liebe SBB, bitte sofort diese Züge einsetzen :)
    • Alju 18.03.2019 12:00
      Highlight Highlight Stimme vollumfänglich zu!
  • Don Quijote 18.03.2019 07:47
    Highlight Highlight Wenn egal welches andere Fahrzeug alle 850km eine Panne hätte, dann würde ich das nie und nimmer kaufen...
    • Pointer 18.03.2019 08:47
      Highlight Highlight Genf Flughafen nach St. Gallen und retour sind ca. 700 km. Bereits beim zweiten Umlauf käme es statistisch gesehen zu einer Panne. Kein Wunder hat die SBB keine Lust, die Züge einzusetzen.
  • Tamoio 18.03.2019 02:39
    Highlight Highlight Ja.....da sollte die Schweiz von den Japanern lernen wie man Züge konstruiert.
    Dann könnten die diese wieder wie früher selber bauen! Eine Schande für die CH!
    Sie stellen die besten Seilbahnen der Welt her, aber sind nicht im Stande wieder einen eigenen Zug herzustellen,und damit auch Arbeitsplätze zu schaffen.
    • undduso 18.03.2019 06:29
      Highlight Highlight Die besten Seilbahnen?
      Garaventa gehört seit längerem zu Doppelmayr.
      Und Bartholet ist noch eher klein. Ausserdem ist erst gerade dieses Jahr bei einer neuen Bahn von denen eine Gondel aus dem Seil gesprungen.
    • yey 18.03.2019 07:40
      Highlight Highlight Stadler und Siemens waren bei der Ausschreibung viel stärker in der Schweiz präsent, aber haben den Zuschlag dennoch nicht erhalten.

      Das sorgte schon damals für Unverständnis
      https://m.tagesanzeiger.ch/articles/551b5b72ab5c37775e016c2d

      Man kann darüber spekulieren, ob die SBB absichtlich mehrere Lieferanten "ansiedelt", aber bewusst kleinhält um den Preis zu drücken - auch wenn dies am Ende zu Lasten der Qualität geht.
    • esWirdImmerSchlimmer 18.03.2019 08:25
      Highlight Highlight Bombardier ist ein kanadisches Unternehmen, schiken Sie die Japaner also besser nach Kanada.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. 18.03.2019 02:20
    Highlight Highlight Bombardier fordert, dass alle Züge eingsetzt werden wegen der Erfahrungssammlung.

    Ich kann mich ja täuschen, aber da wäre die SBB und der zahlende SBB-Kunde die Betatester und die Leidtragenden...

    • Donald 18.03.2019 02:49
      Highlight Highlight Ist ja kein Produkt ab Stange. Wo soll der Zug denn sonst getestet werden? Soll Bombrardier ein Testschinenetz aufbauen?
    • g0ldrake 18.03.2019 03:31
      Highlight Highlight @Donald

      Ja, sollten sie.
      Flugzeuge werden schliesslich auch getestet.
    • rüpelpilzchen 18.03.2019 04:58
      Highlight Highlight "Erfahrung sammeln" ist kei Leid, so lange man daraus konsequenzen zieht und das Peodukt dadurch besser wird, als wenn die Tests nicht stattfinden.
      Es lässt sich nicht alles am Computer simulieren.
      Bitte gerade bei solchem Ärger etwas mehr Verständnis für die Welt, in der wir Leben.
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