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Terrorgefahr in Europa vermiest Jungfraubahnen das Geschäft



Die Terroranschläge in Europa haben zu einem Besucherrückgang bei den Jungfraubahnen geführt. Die Gruppe konnte im ersten Halbjahr nicht an die Rekordergebnisse des Vorjahres anknüpfen. Der Reingewinn brach um über ein Viertel ein.

Im ersten Halbjahr 2016 reisten insgesamt 376'100 Besucherinnen und Besucher auf das Jungfraujoch, wie die Jungfraubahn-Gruppe am Montag mitteilte. Das sind 48'500 weniger als im Rekordvorjahr. Die Besucherzahlen entsprechen aber immer noch dem zweithöchsten Ergebnis der Unternehmensgeschichte.

Negativ auf die Besucherzahlen ausgewirkt hätten sich die Terroranschläge in Europa, die Unruhen in der Türkei sowie die Flüchtlingsthematik, heisst es im Communiqué. Insbesondere das Gruppengeschäft aus Asien habe gelitten. Erschwerend hinzugekommen seien die neuen Visa-Bestimmungen in China.

Der Netto-Verkehrsertrag beim Segment Jungfraujoch liegt mit 39 Millionen um 12.2 Prozent hinter derselben Periode im Vorjahr zurück. Der Verkehrsertrag sank insgesamt um knapp 10 Prozent auf 59 Millionen Franken. Beim Betriebsertrag ergab sich ein Minus von 7.3 Prozent auf 78.7 Millionen Franken.

Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 44 Prozent auf 10.8 Millionen Franken zurück. Unter dem Strich resultierte ein um gut 27 Prozent tieferer Reingewinn von 10.5 Millionen Franken.

Mit diesen Zahlen hat die Gesellschaft die Schätzungen der Analysten leicht verfehlt. Die Experten von Research Partners und Vontobel hatten im Vorfeld mit einem Betriebsertrag von 81.9 Millionen Franken beziehungsweise 80.4 Millionen Franken und einem Reingewinn von 11.3 Millionen Franken beziehungsweise 9.9 Millionen Franken gerechnet. Die Jungfraubahn-Gruppe sprach in ihrer Mitteilung von einem zufriedenstellenden ersten Semester 2016. (sda)

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