Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Das Phänomen «Revenge Porn» bekam seinen Namen, weil die intimen Bilder oft als Rache von früheren Partnern veröffentlicht werden. bild: shutterstock

Facebook geht jetzt schärfer gegen Nutzer vor, die «Revenge Porn» verbreiten



Facebook verschärft das Vorgehen gegen das Teilen intimer Fotos ohne Zustimmung, das sogenannte «Revenge Porn». Bilder, die von betroffenen Opfern gemeldet werden, sollen mit Software erfasst werden, damit sie nicht mehr weiterverbreitet werden können.

Das kündigte das Online-Netzwerk am Mittwoch an. Die Massnahme werde übergreifend nicht nur für Facebook, sondern auch für die Foto-Plattform Instagram und den Kurzmitteilungsdienst Messenger gelten, sagte die zuständige Facebook-Managerin Antigone Davis der Deutschen Presse-Agentur DPA. Der ebenfalls zu Facebook gehörende Messaging-Dienst WhatsApp bleibt vorerst aussen vor, man werde es aber für die Zukunft prüfen.

Das Phänomen «Revenge Porn» bekam seinen Namen, weil die intimen Bilder oft als Rache von früheren Partnern veröffentlicht werden. Ein solches Foto kann über einen Button gemeldet werden. Dann erstellt Bilderkennungs-Software eine Art «digitalen Fingerabdruck» davon, damit spätere Versuche, es zu teilen, unterbunden werden.

Die Software sei auch gut darin, die Fotos immer noch zu erkennen, wenn sie abgeändert worden seien, sagte Davis. Nach bereits möglicherweise weiterverbreiteten Bildern wird unterdessen nicht gesucht, sie müssen nach wie vor von den Nutzern gemeldet werden.

Die Hinweise der Betroffenen werden laut Facebook von «speziell ausgebildeten» Prüfern «mit Priorität» ausgewertet. Die Profile, die bei «Revenge Porn» erwischt werden, würden «in den meisten Fällen» blockiert, ihre Besitzer könnten das aber anfechten. (sda/dpa)

Was Facebook alles so zensiert

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Facebooks Kommunikationschef muss gehen (also ein bisschen)

Bei Facebook räumt der Kommunikationschef Elliot Schrage im Zuge des Skandals um Datenmissbrauch seinen Posten. Schrage werde als Berater weiterhin für Facebook tätig sein, während ein Nachfolger gesucht werde, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.

Später solle Schrage, der ein Jahrzehnt bei dem sozialen Netzwerk gearbeitet hat, bei Sonderprojekten mitwirken. Schrage ist mindestens der dritte hochrangige Facebook-Manager, der in diesem Jahr seinen Posten aufgeben musste.

Facebook steht seit …

Artikel lesen
Link zum Artikel