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Sicht auf eine öffentliche «Evpass»-Ladestation, die Teslas und Co. auflädt. Bild: KEYSTONE

Chinesen bezahlen es: Die Schweiz erhält ein landesweites Tankstellen-Netz für Elektroautos

Ein Waadtländer Start-up will mithilfe eines chinesischen Investors 1600 Ladestationen bauen. Mit an Bord sind ein Dutzend Partner wie Mobility, Aldi und McDonald's, die Parkplätze zur Verfügung stellen.

28.06.16, 14:56 28.06.16, 15:49


Das Waadtländer Unternehmen Green Motion hat mit dem Aufbau eines schweizweiten Netzes öffentlicher Ladestationen für Elektroautos begonnen. 

Das ehemalige Westschweizer Start-up ist vom schnellen Wachstum des Marktes überzeugt. Man habe deshalb beschlossen, Gemeinden «mit ausreichendem Potential» kostenlos Ladestationen zur Verfügung zu stellen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Das Ladestationen-Netz wird mit Geld aus China aufgebaut. Bild: KEYSTONE

Bis Ende des Jahres sollen in der ganzen Schweiz insgesamt 250 öffentliche Ladestationen in Betrieb sein. Ein Jahr später sollen 1000 Stationen montiert sein, und bis 2020 soll das «Evpass»-Netz 1600 Ladestationen umfassen.

Rund 20 solcher öffentlicher Ladestationen sind in den Kantonen Zürich und Freiburg bereits in Betrieb.

Mit Geld aus China

Der Aufbau des «Evpass»-Ladenetzes beläuft sich laut Angaben von Green Motion auf «Zigmillionen Franken». Die Finanzierung werde durch einen Technologie-Lizenzierungsvertrag mit der chinesischen Zhongding-Gruppe gewährleistet. Der Preis ist nicht bekannt, er dürfte laut NZZ im unteren zweistelligen Millionenbereich liegen.

Die Anhui Zhongding Holding (Group) Co., Ltd. wurde 1980 in der chinesischen Provinz Anhui gegründet. Der Konzern ist ein wichtiger internationaler Player bei der Automobilzulieferung. 2016 beschäftigte die Gruppe 14'000 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 1,6 Milliarden Euro.

Green Motion und Zhongding haben im April «eine exklusive Lizenzierungsvereinbarung» der Green-Motion-Produkte für China getroffen. Im Reich der Mitte soll das wirtschaftliche Potenzial für Ladenetze besonders hoch sein.

McDonald's, Aldi und Co.

Am Aufbau dieses Netzes sind ein Dutzend Partner beteiligt, die ihre Parkplätze zur Verfügung stellen. Sie haben alle gemeinsam, dass sie schweizweit vertreten sind oder benutzerfreundliche Parkplätze bieten.

In der Medienmitteilung werden folgende Partner aufgeführt:

(dsc/sda)

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89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tropfnase 28.06.2016 22:14
    Highlight Ich bräuchte sowas in der Einstellhalle, dan würde ich mich wohl ersthaft mit dem neuen Volkstesla befassen.
    13 1 Melden
  • Ruffy 28.06.2016 20:30
    Highlight Diese bösen Chinesen 😉

    (Vorsicht, kann Spuren von Ironie enthalten)
    30 2 Melden
  • Bongalicius 28.06.2016 19:35
    Highlight Oh schöne neue Elektromobilität. An die Umweltschäden die die Produktion, geschweige denn Entsorgung der Akkus mit sich bringt denkt niemand.
    Die Zukunft müsste Wasserstoff heissen. Das Verteilnetz mit den Tankstellen müsste nur ergänzt werden mit entsprechenden Zapfsäulen und das mit der Effizienz in der Herstellung ist ein Ding von wenigen Jahren.
    Das Elektroautos umweltfreundlich sind ist Augenwischerei.
    31 73 Melden
    • ChrisThePilot 28.06.2016 19:58
      Highlight Und mit Wasserstoffantrieb, der nicht ausgereift ist, entstehen keine Umweltschäden bei der Produktion?!
      38 15 Melden
    • Olaf44512 28.06.2016 20:08
      Highlight Was ist bitte der Vorteil von Wasserstoff? Die Herstellung braucht auch Strom. Eine Umwandlung des Stroma zuerst in Wasserstoff hilft dem Wirkungsgrad nicht besonders. Ausserdem ist das Verteilnetz viel aufwändiger als mit Strom. Die Energiedichte ist auch recht tief, ausser man setzt es unter starken Druck, was der Sicherheit wieder nicht dienlich ist.
      38 6 Melden
    • Teslaner 28.06.2016 20:15
      Highlight Haben Sie schon überlegt, dass der Wasserstoff irgendwie hergestellt werden muss? Das braucht enorme Mengen an Energie. Mt dieser Energie lade ich bereits mein Elektroauto.

      Genau dasselbe gilt übrigens für Kraftstoffbetriebene Autos. Die Ölförderung und Raffinerie brauchen auch sehr viel Energie.

      Elektroautos sind einfach sauberer als Benzin, Diesel und Wasserstoff. Sogar wenn der Strom vom Kohlekraftwerkt kommt (was ich nicht unterstütze).
      Mit Argumenten wie giftige Akkus usw. zeigen sie nur, wie wenig Informationen sie zum Elektroauto haben. Das sind nicht mehr Bleiakkus.
      37 11 Melden
    • sigma2 28.06.2016 20:16
      Highlight Aber ein Auto mit Brennstoffzelle für Wasserstoff hat auch einen Akku. Zwar einen kleineren, aber trotzdem. Und es ist natürlich ein E-Auto.

      Akkus aus E-Autos zu entsorgen, ist kein Problem, aber zuerst werden sie noch für Jahre weiterverwendet zum wie es BMW macht: http://insideevs.com/bmw-rolls-i3-powered-energy-storage-system/

      Die Herstellung von Wasserstoff unterliegt übrigens den Naturgesetzen bezüglich der Effizienz.

      Jedes E-Auto ist heute schon um ein vielfaches umweltfreundlicher als jeder Verbrenner (siehe EMPA, ADAC etc.)

      28 4 Melden
    • Bongalicius 28.06.2016 20:30
      Highlight @Olaf: Wie beschrieben Arbeitet man am Wirkungsgrad bei der Umwandlung. Das Argument mit der Lagerung unter Druck lässt sich somit entkräften da sämtliche Industriell verwendeten Gase unter Druck gelagert werden, auch das im Erdgasauto, da hat man ausreichend Erfahrungswerte. Im direkten Vergleich vom Wasserstoffstanks und Akkus mit gleichwertiger Energiedichte sind Akkus weitaus gefährlicher. Ausserdem sinkt die Lademenge im Akku bei fortschreitendem Alter, das Volumen des Tanks bleibt hingegen immer gleich.
      11 11 Melden
    • Bongalicius 28.06.2016 20:33
      Highlight @ChrisThePilot: Wenn der Strom aus einer erneuetbaren Quelle kommt ist Wasserstoff klimaneutral. Das die Umweltverträglichkeit von der Stromquelle Abhängig ist, ist beim E-Auto das selbe Problem
      7 2 Melden
    • Ruffy 28.06.2016 20:36
      Highlight Wieso soll das Verteilnetz von Wasserstoff einfacher sein als das von Strom? Beim Strom ist es doch so, dass du überall wo es Strom gibt auch eine Tankstelle hinstellen kannst, die keinen grossen Platz braucht und permanent mit Treibstoff versorgt wird.
      9 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.06.2016 21:02
      Highlight Wasserstoff hat durchaus einige Vorzeile, z.B. würde er sich eignen als Speichermedium für Überschüssige erneuerbare. Die Akkus gehen extrem ins Gewicht und ihre Herstellung ist aufwändig und verbraucht einen Haufen seltener Rohstoffe. Ich denke, das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen.
      21 6 Melden
    • Bongalicius 28.06.2016 21:08
      Highlight @Ruffy: Das Problem bildet das Stromnetz. Es ist nur so gut wie seine Spitzenauslegung. Dies bedingt riesen Investitionen in neue Kraftwerke und Ausbauten von der Verteilung. Da ist das Umrüsten des bestehenden Verteilsystems von Öl und Gas einfacher. Auch wenn meine Beschreibung hier sehr simpel scheint ist das eine Riesenaufgabe und es wird im Verlauf des 21. Jhdt. eine Herausforderung den Umstieg zu meistern, egal welche der beiden Technologien schlussendlich Erfolg haben .
      6 2 Melden
    • Blutgruppe 28.06.2016 21:37
      Highlight Vielleicht werden sie sich auch parallell durchsetzen, wie Benzin und Diesel.
      6 0 Melden
    • Bongalicius 28.06.2016 21:46
      Highlight Noch ein Kompliment an die Watson community. Hier kann man vernüftige Diskussionen halten. Bei einem anderen Portal (Das mit der weissen 20 auf blauem Grund) wäre ich wohl schon längstens gesteinigt und verflucht worden.
      24 2 Melden
    • Theor 29.06.2016 09:27
      Highlight Das Problem von Strom ist m.E. momentan seine Speicherung. Da wäre Wasserstoff momentan schon im Vorteil. Vieleicht wissen manche hier nicht, wie das Stromnetz funktioniert - oder es sogar besser als ich und mein Wissen ist fehlerhaft.

      Hoffentlich gibt es bald gute Lösungen, um Strom wirkungsvoll zu speichern und verfügbar zu machen. Aber im Moment bedeutet ein so grosser Stromhunger die Bindung an "zuverlässigen Strom" wie Kern- und Kohlekraftwerke. Und davon bin ich kein Fan.
      3 2 Melden
  • mein Lieber 28.06.2016 19:16
    Highlight Das klingt ja wie im Märchen... Wer finanziert den Unterhalt der Ladestationen?
    9 9 Melden
  • elivi 28.06.2016 18:55
    Highlight Hmmm ok das heisst diese gratis ladestation im neuem lidl in winti ist wohl die konkurrenz...
    4 0 Melden
  • Homes8 28.06.2016 18:19
    Highlight Ich warte immer noch auf ein System bei dem man nur das Auto, ohne Akku kauft. Der volle Akku wird dann per Depot abgegeben. Wenn leer, gegen einen vollen getauscht. Ähnlich wie bei den Gasflaschen.
    Wer will schon in nem McDOnalds rumhocken bis der Akku geladen ist?
    31 11 Melden
    • --Sevi-- 28.06.2016 18:39
      Highlight Ich denkt auch, dass es das braucht und soweit ich weiss arbeitet Tesla auch schon daran 😊
      14 1 Melden
    • Teslaner 28.06.2016 20:18
      Highlight Solche Gedanken zur Wartezeit habe ich mir auch gemacht. Sie sind, das habe ich mitlerweile herausgefunden, unnötig.

      Wenn Sie ein Langsteckenfahrzeug wollen, gehen Sie zu Tesla und machen eine Probefahrt. (Ausser sie wollen KEIN Geld ausgeben)

      Für mittlere Strecken reichen auch andere Elektroautos. Diese haben leider keine Supercharger möglichkeit.
      9 2 Melden
    • sigma2 28.06.2016 20:19
      Highlight Solche Wechselsysteme gab es schon (Better Place) bzw. gibt es bei Tesla (Harris Ranch), ging aber Pleite oder wurde bei Tesla nicht genug nachgefragt.

      Es mag sein, dass es das in ferner Zukunft wieder einmal geben wird, aber zur Zeit ist die Akku-Entwicklung noch in vollem Gang und da ist eine Standardisierung nicht sinnvoll. Innert 4 Jahren hat sich die Kapazität von Akkus für E-Autos verdoppelt.
      5 0 Melden
    • Chrigu91 28.06.2016 20:35
      Highlight @Teslaner: Ich habe zum Beispiel mit meinem KIA soul EV auch die Möglichkeit des Schnellladens via ChAdeMo. Dort ist der Akku in 30min wieder zu 80% voll. Und solche solche Stationen gibt es schon viele in der Schweiz
      15 0 Melden
    • Teslaner 28.06.2016 21:14
      Highlight Ich finde den Kia durchaus ein tolles Auto! Die Reichweite ist aber trotzdem nicht wie bei einem Tesla. Leider schafft das noch keiner.
      8 1 Melden
    • Chrigu91 28.06.2016 22:38
      Highlight Finde den Tesla auch super und faszinierend. Frage mich aber trotzdem immer wieder, ob es Sinn macht, nur wegen der Reichweite eine schwere Batterie mitzuschleppen welche dann den Stromverbrauch des Autos erheblich erhöht.
      Vergl.
      Tesla Model S 85: ca. 25 kWh/100km
      Kia Soul EV: 14.7 kWh/100km
      5 1 Melden
    • Teslaner 28.06.2016 22:57
      Highlight Wenn man nur Kurzstrecken fährt braucht man natürlich nicht so eine grosse Batterie. Wenn man aber auch mehrere Wochen auf Reisen geht ist es sehr praktisch.

      Mit dem Tesla verbrauche ich übrigens nicht 25kwh/100km.
      Im Winter sind es ca. 19.5 und im Sommer 17.5.
      Dabei habe ich grossen Spass beim Beschleunigen :-) und fahre immer so wie erlaubt. Also nicht zu schnell aber auch nicht zu langsam.
      5 1 Melden
    • Homes8 29.06.2016 08:49
      Highlight @ sigma2
      "Akku-Entwicklung noch in vollem Gang und da ist eine Standardisierung nicht sinnvoll."
      Das ist auch ein Grund, warum ich noch zuwarte. Zudem ist der Akku ja schliesslich auch eines der teuersten Teile am Auto. Da mag ich nicht Risiko mitspielen. Auch betreffend Lebensdauer, wärs mir lieber, der Hersteller trägt das Risiko.
      Investoren suchen ja Gelegenheiten, mit Investitionen Geld zu verdienen. So ein Standart hätte Riesenpotential. Ich denke, man könnte trotzdem mal sowas mit geschickter Form produzieren. Inhalt und Steuerungen können später immer noch angepasst werden.
      2 0 Melden
    • Homes8 29.06.2016 09:28
      Highlight Bei einem Wechselsystem brauch ich auch nicht umbedingt ein "Langstreckenauto". Der Akku könnte bei ausgebautem Netz auch kleiner und leichter sein. Man könnte vieleicht auch verschiedene Grössen anbieten.
      Es gäbe bei mehr Akkus auch mehr Kapazitäten, um alternativ erzeugten Strom zu speichern.
      0 0 Melden
  • Gaspadin 28.06.2016 17:48
    Highlight Nettes Spielzeug für verwöhnte, ökoeingebildete Stadtkinder ab 30 Jahren.
    24 115 Melden
    • Gaspadin 28.06.2016 21:23
      Highlight Ihr Blitzer wisst schon, dass die Ökobilanz eines E-Autos deutlich schlechter ist, als die eines Dieselautos, oder etwa nicht?
      Ihr wisst schon, dass wegen der erbärmlich kurzen Reichweite, welche die E-Autos physikalisch bedingt immer haben werden, ein E-Auto immer ein Zweit- oder Drittauto sein wird? Das können sich nur reiche Schnösel leisten. Und das rettet das Klima nicht. So ein E-Auto ist nur in der Stadt nützlich.
      Ihr wisst schon, dass das E-Auto seit bereits 100 Jahren das Auto der Zukunft ist?
      Ist es nicht. Es ist das Auto der Träume von halbschlauen, leichtgläubigen Techniknarren.
      7 56 Melden
    • Teslaner 28.06.2016 21:43
      Highlight Lieber Gaspadin

      Bitte bitte bitte kommentier wieder bei 20 Minuten und nicht hier!

      Die Ökobilanz eines E-Autos ist definitiv besser als die eines Dieselautos. Haben hunderte Studien mittlerweile bewiesen.

      Für 99% der Menschen reicht die Rechweite eines Elektroautos.

      Aber eigentlich wissen das wohl hier die meisten Leser schon und fallen nicht auf diesen Populismus rein.

      Also: Don't feed the troll...
      34 7 Melden
    • Teslaner 29.06.2016 00:16
      Highlight Leider alles mit Kohlestrom berechnet. In der Schweiz haben wir zum Beispiel keinen direkten Kohlestrom!

      Zudem sind es genau Leute wie Sie, die keine Energiewende wollen.

      Übrigens gibt es unzählige Studien, die genau das Gegenteil von den Fragewürdigen Artikeln, die Sie gepostet haben, beweisen.

      Die Umweltschäden von Benzin und Diesel werden bei diesen Studien übrigens ignoriert. Geschweige denn der Energieverbrauch, der bei der Produktion entsteht!

      11 2 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 29.06.2016 01:08
      Highlight @Gaspadin
      Tinyurl kennsch?
      3 2 Melden
    • Gaspadin 29.06.2016 08:39
      Highlight @Miss_Ann_Thropist: Danke für den Tipp.
      0 0 Melden
    • Gaspadin 29.06.2016 09:04
      Highlight @Teslaner: Du verschweigst die Umweltvergiftung, die aus der Produktion und der Entsorgung der Batterien von E-Autos entsteht. Im Verlaufe der Lebensdauer eines E-Autos muss seine Batterie mehrmals ersetzt werden, ein Riesenverschleiss. Eine einzige Batterie ist dann mehrere hundert Kilogramm Sondermüll. E-Autos produzieren Feinstaub, durch den Abrieb der Pneus (Hauptquelle von Feinstaub). In der CH stammen 40 % des Stroms aus AKWs. Die Herstellung und Entsorgung des Urans belastet die Umwelt enorm. E-Autos sind nicht ökologisch.
      Wirklich ökologisch ist, kein Auto zu haben.

      2 8 Melden
    • LuMij 29.06.2016 09:38
      Highlight Für alle, die sich einen guten Überblick über die Vor- und Nachteile von E-Autos verschaffen möchten, hat hier jemand diese super Dokumentation zusammengestellt:

      bit.do/mythbuster-eauto
      2 0 Melden
    • LuMij 29.06.2016 09:44
      Highlight @Gaspadin:
      Die Batterie muss nicht ersetzt werden, sie nimmt nur leicht an Kapazität ab. Bei einem Tesla sind es erfahrungsgemäss rund 6% auf 100'000 km. Eine Batterie sollte also locker für ein Autoleben reichen. Danach kann man die Batterie anderweitig verwenden und muss sie nicht entsorgen, da die Kapazität immer noch für viele andere Anwendungen ausreicht.
      Übrigens nimmt dafür jedes Auto mit Verbrennungsmotor an Leistung ab über die Zeit.
      2 1 Melden
    • Gaspadin 29.06.2016 10:00
      Highlight @LuMij: Schöne Laborwerte, die im Alltag nicht zutreffen. Die besten Akkus können höchstens ca. 1000 Ladezyklen durchhalten, danach sind sie kaputt. Bei einem E-Auto das täglich im Einsatz ist, passiert das nach spätestens drei Jahren, während der Rest des Autos 10, 15, 20 Jahre oder länger durchhält, je nach dem, wie gut es gewartet wird.
      0 5 Melden
    • Chrigu91 29.06.2016 10:31
      Highlight @Gaspadin: "E-Autos produzieren Feinstaub" dein Ernst? Argumentier doch bitte nicht mit solchen Dingen, die bei Verbrennern genau gleich zutreffen. Ein Verbrenner produziert viel mehr Feinstaub
      3 0 Melden
    • Gaspadin 29.06.2016 11:57
      Highlight @Scrambler: D.h. der Verschleiss von grossen, schweren Batterien ist programmiert und vom Kunden vorausbezahlt.
      0 3 Melden
    • Gaspadin 29.06.2016 12:09
      Highlight @Chrigu: Benzinmotoren erzeugen praktisch keine Russpartikel, und keinen anderen Feinstaub. Die meisten Dieselautos haben Partikelfilter, um die bei Dieselmotoren anfallenden Russpartikel herauszufiltern. Beim Verkehr (inkl. Bahn) ist der Abrieb der Räder die grösste Feinstaubquelle. Insgesamt sind Holz- und Oelheizungen die allergrössten Feinstaubemittenten. Am 1. August und am 31. Dezember sind es die landesweit abgefeuerten Feuerwerke.
      E-Fahrzeuge erzeugen ebenfalls Feinstaub, wie gesagt, direkt durch den Abrieb ihrer Räder, aber auch indirekt durch Kohlekraftwerke und Uranabbau.
      1 1 Melden
    • Urs457 04.07.2016 13:38
      Highlight @Gaspadin Zwei deiner verlinkten Studien stimmen nach VW-Dieselgate sicher nicht mehr. Zum Thema Benziner vs. E-Mobil hat Mercedes sein B-Klasse E-Mobil mit seinem B-Klasse Benziner verglichen. In einer Ökobilanz, die von der Rohstoffbeschaffung, den 160’000 km Nutzungszyklus bis zum Recycling des Fahrzeugs alle Parameter berücksichtigt. Kurzes Fazit: Der Stromer reduziert die CO2-Emissionen um 24 bis 64%, je nachdem, wie ökologisch die Produktion des Stroms erfolgt. Ein Blick auf Seite 32/33 der Broschüre genügt zur schnellen Information. http://tinyurl.com/jne7g7t
      2 0 Melden
    • Gaspadin 04.07.2016 14:35
      Highlight @Urs457: Danke sehr. Doch ist es eine Verkaufsbrochure, worin traditionell eine Beschönigung normal ist.
      Es wird ein Typ eines elektr. Fahrzeug mit seiner Benzinvariante verglichen. Das ist nicht repräsentativ. Es könnte mit einem besonders schlechten Motor verglichen und unter besonders schlechten Bedingungen gemessen worden sein. Zudem ist allgemein bekannt, dass Dieselmotoren deutlich sparsamer im Verbrauch sind. Warum wurde dann nicht mit einem Dieselmotor verglichen? Diese Studie vermag also nicht zu überzeugen, dass E-Autos generell ökologischer seien als Explosionsmotoren.
      0 2 Melden
    • Chrigu91 04.07.2016 18:57
      Highlight @Gaspadin: Also wenn der Motor eines Autos explodiert, dann kann es nicht mehr fahren. Und ökologischer ist es auch nicht ;)
      1 0 Melden
  • icarius 28.06.2016 17:26
    Highlight Tolle Sache. Für CHF 59 an 1600 Tankstellen unbeschränkt Tanken! Damit wird das elektronische Fahren nicht nur billiger und klimaschonender, sondern bald sogar bequemer als mit herkömmlichen Autos. Wenn man nämlich das Auto im Parkhaus, beim Einkaufen und vielleicht bald auch in der blauen Zone aufladen kann, muss man nicht mal mehr zur Tankstelle fahren.
    47 5 Melden
    • Teslaner 28.06.2016 20:26
      Highlight Bald? Es geht schon jetzt.

      Sehr bequem: Tesla (Supercharger)
      Bequem: Kia EV Soul, Renault Zoe
      Weniger bequem: i3, iMiev
      13 3 Melden
    • icarius 28.06.2016 21:34
      Highlight Ja voll. Aber man muss schon immer noch etwas die Routen planen, zumindest wenn man nicht wie du einen Tesla mit 400km Reichweite hat....

      Was ist das Problem von i3? Kein Typ 2 oder CHaDeMo?
      1 0 Melden
    • Teslaner 28.06.2016 21:47
      Highlight Der i3 kann natürlich auch schnell laden. Er hat im Winter aber eine sehr sehr geringe Reichweite.

      Da sind eben Renault, Kia und Tesla weiter. Zudem ist er in seiner Kategorie zu teuer.
      8 0 Melden
  • Pointer 28.06.2016 16:53
    Highlight Jetzt müsste der chinesische Investor nur noch jedem Haushalt gratis ein Elektroauto zu Verfügung stellen.
    61 3 Melden
  • kleiner_Schurke 28.06.2016 16:52
    Highlight Ach, und ich dachte immer die Chinesen seien alles nur Umweltschmutzfinken und ausgerechnet die führen nun ein eTankstellen-Netz ein?
    30 11 Melden
    • Teslaner 28.06.2016 17:03
      Highlight Die USA (Tesla) und China (BYD usw.) sind auch bei den Elektroautos führend.

      Die europäische Autoindustrie sollte sich sehr warm anziehen.

      Wenn man einmal ohne Probleme Elektroauto fahren kann, will man nichts mehr anderes. Mit dem Tesla kann ich das schon heute.

      33 7 Melden
    • ovatta 28.06.2016 17:17
      Highlight In China wird Elektromobilität gross geschrieben. Das heisst dort allerdings nicht unbedingt sauberer. Die Kohlekraftwerke stehen einfach etwas weiter weg von Peking.
      35 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.06.2016 18:06
      Highlight Und wer machts möglich?

      Der Atomstrom.
      13 26 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.06.2016 19:57
      Highlight War natürlich etwas provokativ gemeint. Bis 2030 werden in 110 Reaktoren am Netz sein. Zwar kein Pappenstiel, aber halt immer noch nichts, um die Kohle abzulösen. China stösst über 30% des weltweiten CO2 aus. Tendenz steigend. Bis China in Sachen Umweltschutz auch nur annähernd ein weltweites Vorbild sein könnte, vergehen nochmals mindestens 50 Jahre. Bis dann wird es aber noch ganz andere Vorbilder geben. Ich halte Ihre Behauptung für - gelinde gesagt gewagt.
      5 3 Melden
    • kleiner_Schurke 28.06.2016 22:02
      Highlight Ja Rhabarber, das kann ich nur bestätigen. Die Chinesen haben zwar den Ruf die grössten Umweltsünder zu sein, die Realität sieht aber anders aus. Ich habe noch nirgendwo auf der Welt (inkl. Kopenhagen und Amsterdam) so viele Velos, eVelos, eBikes, eDreiräder, eLastenräder, eFantasiekonstruktionen, und eAutos gesehen wie in China. Ausserdem sind die öffentlichen Verkehrsmittel echt günstig. Daneben gibt es gigantische Projekte für Windkraftwerke (72 x Gösgen), Kohlekraftwerke mit CO2 Absorbern, Solarparks, usw.
      5 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.06.2016 22:11
      Highlight Die Chinesen sind ganz ohne Zweifel die grössten Umweltsünder und es wird noch sehr lange dauern, bis sie die Kohle ablösen können
      5 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.06.2016 07:12
      Highlight Das stimmt ja alles. Aber China hat extrem viel aufzuholen und die Indurstiestandards liegen noch Welten zurück. Gleich mal das Umweltvorbild China auszurufen in nicht allzuferner Zukunft ist sehr gewagt. Da sind andere halt viel weiter.
      1 1 Melden
  • Teslaner 28.06.2016 16:48
    Highlight Da freue ich mich als Elektroautofahrer natürlich! Jeder Ladeplatz ist wichtig!

    Tesla hat uns zwar schon ein grandioses Netz aufgebaut mit den Super- und Destinationchargern.

    29 9 Melden
  • demokrit 28.06.2016 16:32
    Highlight Wie viele konkurrierende Stecker gibt es mittlerweile?
    20 3 Melden
    • viella 28.06.2016 16:45
      Highlight Du meinst die Stecker für das Auto? Eine Übersicht findest du z.B. hier: http://mobilityhouse.com/de/ladekabelarten-und-steckertypen/
      Wirklich relevant sind Typ 2, CHAdeMO und später mal CCS.
      16 0 Melden
    • demokrit 28.06.2016 17:01
      Highlight Der CCS soll also einmal alle ablösen?
      2 0 Melden
    • Teslaner 28.06.2016 20:23
      Highlight Der CCS ist ein Ladestandart, der von der Deutschen Automobilindustrie durchgesetzt wurde und (in der EU) zwingend installiert werden muss, wenn man eine Ladestation eröffnet.

      Autos, die diesen unterstützen gibt es noch nicht gerade viele. Einfach gerade die Deutschen.

      Weltweit benötigen die meisten Autos einen Chademo Anschluss. Oder eben den Typ 2. Deshalb ist es unerklärlich, warum nicht diese zwei gefördert werden. Mehr Infos: Ladesäulenverordnung
      7 1 Melden
  • Radiochopf 28.06.2016 15:49
    Highlight Würde es Ihnen gönnen, wenn sie damit Erfolg haben! Mutig und zukunftsorientiert!
    76 2 Melden
  • Chrigu91 28.06.2016 15:49
    Highlight Finde ich super. Komme zwar jetzt schon mit meinem Elektro-Kia problemlos durch den Alltag. Habe jedenfalls meine gewollten Ziele bis jetzt immer erreicht ;)
    51 0 Melden

Unterwegs mit Teslas «Autopilot» – eine krasse Erfahrung

Nachdem ich kritisch über Teslas «Autopiloten» geschrieben hatte, machte mir ein watson-User ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte.

Der Ton ist schwer zu beschreiben.

Ein Surren. Ein leises Pfeifen.

Kein nerviges Geräusch. Im Gegenteil. Es klingt mehr nach einem Versprechen: «Da, wo diese Kraft herkommt, ist noch mehr», säuselt mir der Tesla ins Ohr.

Es ist ein lauer Frühlingsabend. Ich sitze am Steuer eines Model S und cruise in den Sonnenuntergang.

Das kam so ...

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Vor ein paar Wochen wandte ich mich in einem offenen Brief an die Tesla-Fans: Es war ein kritischer Artikel, der sich mit den Risiken und …

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