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Sicht auf eine Ladestation die Elektrofahrzeuge auflaedt, am Dienstag, 28. Juni 2016, in Bern. Die Firma Green Motion ist bestrebt die ganze Schweiz mit Ladestationen fuer Elektrofahrzeuge auszuruesten, wie sie an einer Medienorientierung bekannt gab. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Sicht auf eine öffentliche «Evpass»-Ladestation, die Teslas und Co. auflädt. Bild: KEYSTONE

Chinesen bezahlen es: Die Schweiz erhält ein landesweites Tankstellen-Netz für Elektroautos

Ein Waadtländer Start-up will mithilfe eines chinesischen Investors 1600 Ladestationen bauen. Mit an Bord sind ein Dutzend Partner wie Mobility, Aldi und McDonald's, die Parkplätze zur Verfügung stellen.



Das Waadtländer Unternehmen Green Motion hat mit dem Aufbau eines schweizweiten Netzes öffentlicher Ladestationen für Elektroautos begonnen. 

Das ehemalige Westschweizer Start-up ist vom schnellen Wachstum des Marktes überzeugt. Man habe deshalb beschlossen, Gemeinden «mit ausreichendem Potential» kostenlos Ladestationen zur Verfügung zu stellen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Sicht auf eine Ladestation die Elektrofahrzeuge auflaedt, am Dienstag, 28. Juni 2016, in Bern. Die Firma Green Motion ist bestrebt die ganze Schweiz mit Ladestationen fuer Elektrofahrzeuge auszuruesten, wie sie an einer Medienorientierung bekannt gab. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Das Ladestationen-Netz wird mit Geld aus China aufgebaut. Bild: KEYSTONE

Bis Ende des Jahres sollen in der ganzen Schweiz insgesamt 250 öffentliche Ladestationen in Betrieb sein. Ein Jahr später sollen 1000 Stationen montiert sein, und bis 2020 soll das «Evpass»-Netz 1600 Ladestationen umfassen.

Rund 20 solcher öffentlicher Ladestationen sind in den Kantonen Zürich und Freiburg bereits in Betrieb.

Mit Geld aus China

Der Aufbau des «Evpass»-Ladenetzes beläuft sich laut Angaben von Green Motion auf «Zigmillionen Franken». Die Finanzierung werde durch einen Technologie-Lizenzierungsvertrag mit der chinesischen Zhongding-Gruppe gewährleistet. Der Preis ist nicht bekannt, er dürfte laut NZZ im unteren zweistelligen Millionenbereich liegen.

Die Anhui Zhongding Holding (Group) Co., Ltd. wurde 1980 in der chinesischen Provinz Anhui gegründet. Der Konzern ist ein wichtiger internationaler Player bei der Automobilzulieferung. 2016 beschäftigte die Gruppe 14'000 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 1,6 Milliarden Euro.

Green Motion und Zhongding haben im April «eine exklusive Lizenzierungsvereinbarung» der Green-Motion-Produkte für China getroffen. Im Reich der Mitte soll das wirtschaftliche Potenzial für Ladenetze besonders hoch sein.

McDonald's, Aldi und Co.

Am Aufbau dieses Netzes sind ein Dutzend Partner beteiligt, die ihre Parkplätze zur Verfügung stellen. Sie haben alle gemeinsam, dass sie schweizweit vertreten sind oder benutzerfreundliche Parkplätze bieten.

In der Medienmitteilung werden folgende Partner aufgeführt:

(dsc/sda)

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54
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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tropfnase 28.06.2016 22:14
    Highlight Highlight Ich bräuchte sowas in der Einstellhalle, dan würde ich mich wohl ersthaft mit dem neuen Volkstesla befassen.
  • Ruffy 28.06.2016 20:30
    Highlight Highlight Diese bösen Chinesen 😉

    (Vorsicht, kann Spuren von Ironie enthalten)
  • Bongalicius 28.06.2016 19:35
    Highlight Highlight Oh schöne neue Elektromobilität. An die Umweltschäden die die Produktion, geschweige denn Entsorgung der Akkus mit sich bringt denkt niemand.
    Die Zukunft müsste Wasserstoff heissen. Das Verteilnetz mit den Tankstellen müsste nur ergänzt werden mit entsprechenden Zapfsäulen und das mit der Effizienz in der Herstellung ist ein Ding von wenigen Jahren.
    Das Elektroautos umweltfreundlich sind ist Augenwischerei.
    • ChrisThePilot 28.06.2016 19:58
      Highlight Highlight Und mit Wasserstoffantrieb, der nicht ausgereift ist, entstehen keine Umweltschäden bei der Produktion?!
    • Teslaner 28.06.2016 20:15
      Highlight Highlight Haben Sie schon überlegt, dass der Wasserstoff irgendwie hergestellt werden muss? Das braucht enorme Mengen an Energie. Mt dieser Energie lade ich bereits mein Elektroauto.

      Genau dasselbe gilt übrigens für Kraftstoffbetriebene Autos. Die Ölförderung und Raffinerie brauchen auch sehr viel Energie.

      Elektroautos sind einfach sauberer als Benzin, Diesel und Wasserstoff. Sogar wenn der Strom vom Kohlekraftwerkt kommt (was ich nicht unterstütze).
      Mit Argumenten wie giftige Akkus usw. zeigen sie nur, wie wenig Informationen sie zum Elektroauto haben. Das sind nicht mehr Bleiakkus.
    • sigma2 28.06.2016 20:16
      Highlight Highlight Aber ein Auto mit Brennstoffzelle für Wasserstoff hat auch einen Akku. Zwar einen kleineren, aber trotzdem. Und es ist natürlich ein E-Auto.

      Akkus aus E-Autos zu entsorgen, ist kein Problem, aber zuerst werden sie noch für Jahre weiterverwendet zum wie es BMW macht: http://insideevs.com/bmw-rolls-i3-powered-energy-storage-system/

      Die Herstellung von Wasserstoff unterliegt übrigens den Naturgesetzen bezüglich der Effizienz.

      Jedes E-Auto ist heute schon um ein vielfaches umweltfreundlicher als jeder Verbrenner (siehe EMPA, ADAC etc.)

    Weitere Antworten anzeigen
  • mein Lieber 28.06.2016 19:16
    Highlight Highlight Das klingt ja wie im Märchen... Wer finanziert den Unterhalt der Ladestationen?
  • elivi 28.06.2016 18:55
    Highlight Highlight Hmmm ok das heisst diese gratis ladestation im neuem lidl in winti ist wohl die konkurrenz...
  • Homes8 28.06.2016 18:19
    Highlight Highlight Ich warte immer noch auf ein System bei dem man nur das Auto, ohne Akku kauft. Der volle Akku wird dann per Depot abgegeben. Wenn leer, gegen einen vollen getauscht. Ähnlich wie bei den Gasflaschen.
    Wer will schon in nem McDOnalds rumhocken bis der Akku geladen ist?
    • --Sevi-- 28.06.2016 18:39
      Highlight Highlight Ich denkt auch, dass es das braucht und soweit ich weiss arbeitet Tesla auch schon daran 😊
    • Teslaner 28.06.2016 20:18
      Highlight Highlight Solche Gedanken zur Wartezeit habe ich mir auch gemacht. Sie sind, das habe ich mitlerweile herausgefunden, unnötig.

      Wenn Sie ein Langsteckenfahrzeug wollen, gehen Sie zu Tesla und machen eine Probefahrt. (Ausser sie wollen KEIN Geld ausgeben)

      Für mittlere Strecken reichen auch andere Elektroautos. Diese haben leider keine Supercharger möglichkeit.
    • sigma2 28.06.2016 20:19
      Highlight Highlight Solche Wechselsysteme gab es schon (Better Place) bzw. gibt es bei Tesla (Harris Ranch), ging aber Pleite oder wurde bei Tesla nicht genug nachgefragt.

      Es mag sein, dass es das in ferner Zukunft wieder einmal geben wird, aber zur Zeit ist die Akku-Entwicklung noch in vollem Gang und da ist eine Standardisierung nicht sinnvoll. Innert 4 Jahren hat sich die Kapazität von Akkus für E-Autos verdoppelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gaspadin 28.06.2016 17:48
    Highlight Highlight Nettes Spielzeug für verwöhnte, ökoeingebildete Stadtkinder ab 30 Jahren.
    • Gaspadin 28.06.2016 21:23
      Highlight Highlight Ihr Blitzer wisst schon, dass die Ökobilanz eines E-Autos deutlich schlechter ist, als die eines Dieselautos, oder etwa nicht?
      Ihr wisst schon, dass wegen der erbärmlich kurzen Reichweite, welche die E-Autos physikalisch bedingt immer haben werden, ein E-Auto immer ein Zweit- oder Drittauto sein wird? Das können sich nur reiche Schnösel leisten. Und das rettet das Klima nicht. So ein E-Auto ist nur in der Stadt nützlich.
      Ihr wisst schon, dass das E-Auto seit bereits 100 Jahren das Auto der Zukunft ist?
      Ist es nicht. Es ist das Auto der Träume von halbschlauen, leichtgläubigen Techniknarren.
    • Teslaner 28.06.2016 21:43
      Highlight Highlight Lieber Gaspadin

      Bitte bitte bitte kommentier wieder bei 20 Minuten und nicht hier!

      Die Ökobilanz eines E-Autos ist definitiv besser als die eines Dieselautos. Haben hunderte Studien mittlerweile bewiesen.

      Für 99% der Menschen reicht die Rechweite eines Elektroautos.

      Aber eigentlich wissen das wohl hier die meisten Leser schon und fallen nicht auf diesen Populismus rein.

      Also: Don't feed the troll...
    Weitere Antworten anzeigen
  • icarius 28.06.2016 17:26
    Highlight Highlight Tolle Sache. Für CHF 59 an 1600 Tankstellen unbeschränkt Tanken! Damit wird das elektronische Fahren nicht nur billiger und klimaschonender, sondern bald sogar bequemer als mit herkömmlichen Autos. Wenn man nämlich das Auto im Parkhaus, beim Einkaufen und vielleicht bald auch in der blauen Zone aufladen kann, muss man nicht mal mehr zur Tankstelle fahren.
    • Teslaner 28.06.2016 20:26
      Highlight Highlight Bald? Es geht schon jetzt.

      Sehr bequem: Tesla (Supercharger)
      Bequem: Kia EV Soul, Renault Zoe
      Weniger bequem: i3, iMiev
    • icarius 28.06.2016 21:34
      Highlight Highlight Ja voll. Aber man muss schon immer noch etwas die Routen planen, zumindest wenn man nicht wie du einen Tesla mit 400km Reichweite hat....

      Was ist das Problem von i3? Kein Typ 2 oder CHaDeMo?
    • Teslaner 28.06.2016 21:47
      Highlight Highlight Der i3 kann natürlich auch schnell laden. Er hat im Winter aber eine sehr sehr geringe Reichweite.

      Da sind eben Renault, Kia und Tesla weiter. Zudem ist er in seiner Kategorie zu teuer.
  • Pointer 28.06.2016 16:53
    Highlight Highlight Jetzt müsste der chinesische Investor nur noch jedem Haushalt gratis ein Elektroauto zu Verfügung stellen.
  • Teslaner 28.06.2016 16:48
    Highlight Highlight Da freue ich mich als Elektroautofahrer natürlich! Jeder Ladeplatz ist wichtig!

    Tesla hat uns zwar schon ein grandioses Netz aufgebaut mit den Super- und Destinationchargern.

  • demokrit 28.06.2016 16:32
    Highlight Highlight Wie viele konkurrierende Stecker gibt es mittlerweile?
    • viella 28.06.2016 16:45
      Highlight Highlight Du meinst die Stecker für das Auto? Eine Übersicht findest du z.B. hier: http://mobilityhouse.com/de/ladekabelarten-und-steckertypen/
      Wirklich relevant sind Typ 2, CHAdeMO und später mal CCS.
    • demokrit 28.06.2016 17:01
      Highlight Highlight Der CCS soll also einmal alle ablösen?
    • Teslaner 28.06.2016 20:23
      Highlight Highlight Der CCS ist ein Ladestandart, der von der Deutschen Automobilindustrie durchgesetzt wurde und (in der EU) zwingend installiert werden muss, wenn man eine Ladestation eröffnet.

      Autos, die diesen unterstützen gibt es noch nicht gerade viele. Einfach gerade die Deutschen.

      Weltweit benötigen die meisten Autos einen Chademo Anschluss. Oder eben den Typ 2. Deshalb ist es unerklärlich, warum nicht diese zwei gefördert werden. Mehr Infos: Ladesäulenverordnung
  • Chrigu91 28.06.2016 15:49
    Highlight Highlight Finde ich super. Komme zwar jetzt schon mit meinem Elektro-Kia problemlos durch den Alltag. Habe jedenfalls meine gewollten Ziele bis jetzt immer erreicht ;)

Bei Tesla läuft's, aber wo bleiben die Deutschen?

Das Model 3 verkauft sich gut – sogar sehr gut. Die grosse Frage ist jedoch, was passiert, wenn 2020 europäische Autobauer in grosser Zahl mit günstigeren Elektroautos auf den Markt drängen.

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